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Teutonia St. Tönis gegen VfB Hilden chancenlos

Lokalsport: Teutonia St. Tönis gegen VfB Hilden chancenlos
Hier zieht Ex-Profi Sascha Dum zum Hildener Führungstreffer ab. Der St. Töniser Simon Schwarz (Nr. 14) kommt für eine Abwehraktion zu spät. Rechts schaut Kai König zu. FOTO: N. Prümen
Niederrheinpokal. Fußball: Der Bezirksligist unterlag gestern in der 2. Runde des Niederrheinpokals dem Oberligisten mit 0:6.

Was angesichts der aktuellen Personalnot bei Teutonia St. Tönis zu erwarten war, bestätigte sich gestern im Niederrheinpokalspiel des Bezirksligisten gegen den Oberligisten VfB Hilden 03 ziemlich deutlich. Mit 0:6 (0:5) mussten sich die Gastgeber geschlagen geben. Bereits zur Pause war das Aus in der zweiten Runde besiegelt. Danach ließen es die Gäste etwas ruhiger angehen.

Neben den Langzeitverletzten Mahmut Dost und Jochen Höfler fehlten bei den Teutonen im Angriff Torjäger Burhan Sahin (Urlaub) sowie Brian Drubel (früher Günther/im Aufbautraining). Auch Jan Siebe, der eigentlich eingeplant war und der zuletzt löchrigen St. Töniser Abwehr wieder mehr Stabilität geben sollte, wurde weiter geschont. Doch auch ohne das Quintett aus dem Stammaufgebot wehrte sich St. Tönis zunächst ganz gut. Nach 22. Minuten schlug dann aber Ex-Profi Sascha Dum zu, den der VfB kurz vor Ende der Transferfrist noch verpflichtet hatte. Er traf mit einem leicht abgefälschten Schuss aus 20 Metern. Sieben Minuten später konnten Teutonias Innenverteidiger Valerio Parvisi und Jonas Schüler den schnellen Stürmer Pascal Weber im Strafraum nicht stoppen, der Torwart Christian Lehmann aus zehn Metern keine Abwehrchance ließ. Kurz vor der Pause brachen dann alle Dämme in der Teutonen-Abwehr, als erneut Dum (41), und dann zweimal der quirlige Patrick Percoco (43. u. 45+1) auf 5:0 erhöhten.

Überschattet wurde die erste Halbzeit von einer schweren Knieverletzung des Hildener Verteidigers Emil Vicanzovic. Er hatte sich nach einem Laufduell gedreht und war dabei im Rasen hängengeblieben. Er musste mit Verdacht auf Kreuzbandabriss ins Krankenhaus transportiert werden (37.).

Die beste Chance zum möglichen Anschlusstreffer zum 1:2 vergab Simon Schwarz, der einen Freistoß aus 18 Metern knapp neben den rechten Torpfosten setzte. Ansonsten fehlte es den Teutonen im Angriff mangels Qualität an Durchschlagskraft.

Teutonia: Lehmann - Konietz (80. Sen), König, V. Parvisi, Schüler - Schwarz, Güler (46. Zeqiri), Undi, Falcone - Aoudou (72. G. Parvisi), Zülsdorf.

(hgs)
 
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