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Lokalsport
Teutonia St. Tönis in Wachtendonk unter Druck

Bezirksliga. Fußball: VfL Tönisberg erwartet den VfL Willich zum Lokalderby, der VfB Uerdingen den OSV Meerbusch am Rundweg.

Am letzten Spieltag der ersten Serie steht noch einmal ein interessantes Programm auf dem Spielplan. Im Mittelpunkt fraglos das immer junge Duell des VfL Tönisberg gegen den VfL Willich. Und Druck haben, wie ein Blick auf die Tabelle zeigt, beide. Die Rot-Weißen, die den gesperrten Tom Jordan Fleming ersetzen müssen (Gelb-Rot), weil ihnen als Dritter nur weitere Siege helfen, und die Glasmacher-Elf, unten arg in der Bredouille, weil die Konkurrenz aus Strümp, Bracht oder Dilkrath zuletzt arg mobil machte. Nicht weniger wichtig, weil von oben schon etwas entfernt, ist der Auftritt von Teutonia St. Tönis beim TSV Wachtendonk-Wankum. Wenn der Zwischenfahrplan bis Weihnachten, nämlich mindestens sieben, aber möglichst zehn Punkte zu holen, eingehalten werden soll, ist der 10. Saisonerfolg dringend geboten. Dazu muss die Abteilung Attacke aber mehr Ideen entwickeln, als zuletzt gegen den VfB Uerdingen. Klar ihrem Matchplan hinterher hinken die Wachtendonker. Sie wollten im Aufstiegskampf mitsprechen, rangieren aber ziemlich abgeschlagen im Mittelfeld. Aber Vorsicht ist für die Kockel-Auswahl dennoch geboten, weil der TSV auch schon bewiesen hat, dass sie an einem optimalen Tag jedem ein Schnippchen schlagen kann.

Der VfB Uerdingen befindet sich genau in dem Fahrwasser, in dem Trainer Stefan G. Rex nach dem Abstieg sein wollte. Gut hinter den eigentlichen Favoriten platziert, den ein oder anderen mal kräftig ärgern und in aller Ruhe für die Zukunft wieder ein neues schlagkräftiges Team aufbauen. Soll die aktuelle Ausgangsposition weiter verbessert werden, ist gegen den OSV Meerbusch, der mittlerweile auf dem vorletzten Platz rangiert, ein Sieg Pflicht. Rex, seit fünf Jahren als Trainer und davor schon als Manager tätig, hat seinen auslaufenden Vertrag schon jetzt wieder verlängert. Mit Abwanderungsgedanken schlägt sich der lange verletzte Phillip Grund herum. Neuling SV Grefrath bekam in Aldekerk zur allgemeinen Überraschung das Fell kräftig über die Ohren gezogen. Wie die Blau-Weißen das verdaut haben, wird das Heimspiel gegen die TSF Bracht, die sich erheblich gesteigert hat, zeigen.

(WeFu)
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