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Lokalsport
Teutonia St. Tönis muss sich steigern

Fussball-Landesliga. Durch den 1:0-Sieg gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter II hat sich Teutonia St. Tönis am vergangenen Sonntag drei wichtige Punkte im Abstiegskampf verschafft. Fußballerisch ließen die Teutonen einige Wünsche offen, was angesichts der Tabellensituation sicherlich zweitrangig ist. Wie wertvoll dieser Sieg war, bestätigt der Blick auf die Tabelle. Zwei Punkte trennen die Mannschaft von Trainer Ronny Kockel vom Relegationsplatz, drei sind es bis zum ersten Abstiegsplatz. Gegenüber der unmittelbaren Konkurrenz haben die St. Töniser noch den Vorteil, durch den Ausfall der Partie in Straelen ein Spiel weniger ausgetragen zu haben. Wann diese Begegnung nachgeholt wird, ist noch offen. Von Uwe Worringer

Auf die Teutonen (21 Punkte) warten in den nächsten Wochen Gegner, die tabellarisch nicht weit von ihnen entfernt sind. Daher bietet sich die große Chance, sich etwas von der Abstiegsregion absetzen und den Anschluss an das Mittelfeld herstellen zu können. Den Auftakt macht das Auswärtsspiel beim VfL Repelen (morgen, 15 Uhr), der mit 27 Punkten Zählern den 10. Platz belegt. Die in der Rückrunde noch ungeschlagenen Gastgeber gelten aber als sehr defensivstark. Bisher musste der ehemalige Tönisberger Keeper Robin Bertok erst 26 Mal hinter sich greifen. Teutonia muss sich daher spielerisch steigern, um zum Erfolg zu kommen, was gegen passiv agierende Gegner bisher einer der Schwachpunkte war. "Gegen spielstarke Teams tun wir uns leichter. Aber wir müssen uns darauf einstellen, dass es ein ähnliches Spiel wird wie zuletzt", glaubt Kockel, der seine Mannschaft in der Pflicht sieht, auch auswärts mal wieder einen Dreier einzufahren.

Im Tor steht erneut Daniel Hitzschke. Der 18-Jährige ersetzt Robin Mantey, der verletzungsbedingt noch zwei Wochen ausfällt. Hitzschke bot bei seinem Debüt eine gute Leistung und trug dazu bei, dass die Teutonen über weite Strecken nichts anbrennen ließen. Jonas Schüler (Fersenprobleme) steht nicht zur Verfügung. Wer den Sechser ersetzt, ließ Kockel gestern noch offen. Erfreulich ist, dass sich Abwehrspieler Umut Güler nach langer Verletzungspause wieder zurückmeldete. Für Kockel ist der 27-Jährige eine gute, weitere Alternative für die Defensive.

Quelle: RP
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