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Lokalsport
TS Grefrath geht in Kaldenkirchen unter

Handball-Verbandsliga. Die Turnerschaft Grefrath ist in der Verbandsliga erstmals an Grenzen gestoßen. Der Auftritt in der Hölle West beim TSV Kaldenkirchen wurde für den Neuling zur Höllenqual. Mit einer empfindlichen 26:42 (12:18) Klatsche trat die Turnerschaft die Heimreise an. Dabei startete der Aufsteiger durchaus formidabel und hatte auf jede Führung der Gastgeber zunächst eine adäquate Antwort. Der 9:9 Zwischenstand nach gut einer Viertelstunde sollte jedoch das einzige Erfolgserlebnis der Grefrather bleiben. Fortan schaltete Kaldenkirchen einen Gang höher und bestach vor allem durch beeindruckende körperliche Präsenz. Eine moralischen Knacks erlitt die Turnerschaft zudem nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Robert Heesen. Im Angriff stemmte sich in der Folge lediglich Gereon Heesen mit beachtlichen 14 Toren gegen die Niederlage. Größtes Manko blieb ab Mitte der ersten Hälfte allerdings die löchrige Abwehr. Es mangelte sichtbar an wirkungsvollen Mitteln, um die sehr dynamisch und aggressiv agierenden Hausherren am Zug zum Tor zu hindern. Der zweite Durchgang verlief angesichts des klaren Verlaufs ohne nennenswerte Höhepunkte. Kaldenkirchen diktierte das Geschehen unverändert nach Belieben, die Gäste sehnten immer mehr den Schlusspfiff herbei. "Diese herbe Pleite tut zweifelsfrei weh. Unsere Defensive war heute 45 Minuten lang ein Totalausfall. Auch wenn Kaldenkirchen über eine sehr routinierte Truppe verfügt, haben wir es ihnen oftmals viel zu leicht gemacht. Jetzt heißt es für uns, die Lektion zu verarbeiten, daraus zu lernen und möglichst schnell wieder in die Spur zu kommen", richtete Trainer Markus Knauf den Blick nach vorne.

Grefrath: Haupt, Jeschke - G. Heesen (14), R. Heesen (2), Terkatz (2), M. Leuf (1), Hüft (1), Trienekens (2), Rufatovic (2), Hilgers (1), Anstötz (1).

(mcp)
 
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