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Lokalsport
TS Grefrath kämpft um den Vizetitel

Landesliga. Handball: Der TV Anrath muss sich noch mit dem Abstiegskampf beschäftigen. Von Marcel Püttmanns

Die Turnerschaft St. Tönis brauchte sich nach der knappen 31:34-Heimniederlage gegenden TV Aldekerk nicht schämen, denn sie steckte nie auf und bot dem Liga-Primus über weite Strecken erfolgreich Paroli. Gleichwohl ist der Trend der letzten Wochen negativ. Nur ein Erfolg aus den vergangenen vier Partien ist gewiss alles andere als zufriedenstellend, erst recht in Anbetracht der Tatsache, dass mit Oppum und Süchteln keinesfalls übermächtige Mannschaften den St. Tönisern zusetzten. In den ausstehenden drei Begegnungen wird es jetzt auch auf die Einstellung der Akteure ankommen, wie viel Jeder noch bereit ist zu investieren. Am Samstagabend (18 Uhr) geht die Reise zum Tabellennachbarn HSV Rheydt, wo im Hinspiel eine mitreißende kämpferische Leistung geboten und in einer tollen Aufholjagd mit 31:29 gewonnen wurde. Drei Spieltage vor Saisonende belegt die Turnerschaft Grefrath noch immer den sensationellen zweiten Rang. Wer als Aufsteiger gleich die Liga derart aufmischt und vor allem zu Hause die Konkurrenz reihenweise vorführt, der hätte den Aufstieg wahrlich verdient. Punktgleich mit der SG Dülken kämpft die Turnerschaft um die Vize-Meisterschaft, die den direkten Gang in die Verbandsliga sichern würde. Einen Ausrutscher dürfen sich die Grefrather in dieser dramatischen Konstellation wahrscheinlich nicht mehr erlauben. Am Samstag (18 Uhr) kommt mit dem TV Korschenbroich das Schlusslicht in die bislang uneinnehmbare Festung. Aber Vorsicht: Die Gäste haben sich zuletzt mit einem Kantersieg über Erkelenz im Kampf um den Klassenerhalt zurückgemeldet.

Der TV Anrath muss sich dagegen auf der Zielgeraden doch noch einmal eindringlich mit dem Abstiegskampf in der Landesliga auseinandersetzen. Während die Anrather in ihrem Heimspiel gegen Grefrath nicht punkteten (20:28), deklassierte der Tabellenletzte TV Korschenbroich III mit dem TV Erkelenz einen weiteren direkten Konkurrenten (35:23). Drei Zähler beträgt aktuell der Vorsprung auf den einzigen Abstiegsplatz.

Am übernächsten Spieltag kommt es zum vermeintlichen Showdown zwischen dem TVA und dem Schlusslicht. Es sei denn, die Mannschaft von Trainer Michael Klapsing triumphiert bereits am kommenden Wochenende (Sa. 18 Uhr) in der Leineweberhalle gegen die SG Dülken. Eine fraglos heikle Aufgabe, schließlich haben die Gäste den Aufstieg in die Verbandsliga fest im Visier. "Wir werden alles aufbieten. Chancenlos sehe ich uns nicht", sagt Pressewart Heinz Frings.

Quelle: RP
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