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Turnerschaft-Frauen sind im Soll

Lokalsport: Turnerschaft-Frauen sind im Soll
Fällt mit Kniebeschwerden weiterhin aus: Sofia Bergmayer. FOTO: Topel
Frauen-Oberliga. Handball: Am Samstag soll in eigener Halle gegen den TV Borken ein Sieg her.

Die Turnerschaft St. Tönis liegt kurz und unspektakulär gesagt im Soll. Eine gleichermaßen nüchterne und zutreffende Momentaufnahme, die bei den bisherigen Auftritten bestätigt wurde. Zwei erfolgreichen Partien mit vielen guten Ansätzen, vor allem der beachtenswerte Endspurt im Heimspiel gegen Düsseldorf sollte mit der nötigen Wertschätzung belegt werden, folgte eine phasenweise leicht desorientierte Leistung beim aktuellen Tabellenführer Wülfrath.

"Insgesamt geht der Auftakt in die Spielzeit vollkommen in Ordnung. Bei der Konstellation hätte es uns auch wesentlich schlimmer treffen können", sagt Trainer René Baude, der sein Team vor der Saison aufgrund einer durchwachsenen Vorbereitung längst noch nicht auf Top-Niveau sah. "Die Entwicklung ist absolut positiv. Das taktische Verständnis wächst wöchentlich. Nachholbedarf besteht allerdings im Umschaltspiel. Hier müssen wir das Tempo deutlich besser forcieren und die Kombinationen sauberer vortragen", betont der Übungsleiter. Durchweg Erfreuliches gab es bislang hingegen von der Abwehrfront zu vermelden. In den Vorjahren nicht unbedingt das Steckenpferd der St. Töniserinnen, stand die Defensive in den ersten beiden Begegnungen überaus kompakt. Gerade in der 6:0-Deckung scheinen sich die Spielerinnen sichtbar wohl zu fühlen. Es bleibt nun allerdings abzuwarten, ob der bittere Verlust von Simone Fränken ein spürbares Loch in den gut funktionierenden Abwehrverbund reißen wird. Fränken fällt mit einem Nasenbeinbruch rund vier Wochen aus. Daneben steht bei Sofia Bergmayer unverändert eine genaue Diagnose der anhaltenden Kniebeschwerden aus. Auch ohne den kompletten Kader ist die Zielsetzung für das anstehende Wochenenden laut Baude unmissverständlich klar: In eigener Halle gegen den TV Borken (Sa. 17.15 Uhr) zählt nur ein Erfolg: "Wenn wir in die Niederrheinliga wollen, müssen wir solche Mannschaften schlagen. Damit würden wir uns in eine gute Ausgangsposition bringen, zumal der nächste Gegner Lobberich ebenfalls machbar erscheint."

(mcp)
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