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Lokalsport
Turnerschaft-Frauen wollen den Ligaprimus ärgern

Frauen-Oberliga. Handball: Samstag geht es zum dritten Mal in dieser Saison gegen Aldekerk. Das Hinspiel und im Pokal wurde verloren. Von Alex Gruber

Die Turnerschaft St. Tönis hat es am Samstag um 18 Uhr zu Hause mit einem besonderen Brocken zu tun. Zu Gast in der Corneliusfeldhalle ist der Ligaprimus TV Aldekerk. Es ist das dritte Duell zwischen den Nachbarn in dieser Spielzeit, doch auch ansonsten kennen sich die gegnerischen Spielerinnen sehr gut.

In Hinspiel in der Liga kassierte die Turnerschaft in der Vogteihalle eine deutliche 11:32-Niederlage. Das Ergebnis gab damals exakt die Kräfteverhältnisse wieder. St. Tönis kam überhaupt nicht ins Spiel im hatte im Angriff zu sehr mit der Ballbeherrschung zu kämpfen, so dass kaum Gefahr für das Tor des TV Aldekerk entstand, der sich mit dem Vorjahresmeister Fortuna Düsseldorf ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Tabellenspitze liefert und sich in der Apfelstadt sicherlich keinen Ausrutscher leisten möchte. Beim Duell im Pokal-Viertelfinale schickte Aldekerk das A-Jugend-Bundesligateam ins Rennen und St. Tönis war auf Augenhöhe. Dennoch verlor die Turnerschaft nach großen Kampf und zwei Verlängerungen schließlich mit 29:33.

"Aldekerk steht zurecht auf dem ersten Platz. Aber sie wissen auch, dass wir jeden Gegner ärgern wollen der hier nach St. Tönis kommt", sagt Turnerschaft-Trainerin Miriam Heinecke. Acht Siege in Folge feierte Aldekerk in der Liga zuletzt. Aber unbezwingbar ist der kommende Gegner für St. Tönis nicht. Das machten Lank (27:25) und der SV Straelen (25:24) vor, die den Aldekerkern die bisher einzigen Niederlagen einbrachten. "Wir müssen vorne sehr in die Nahtstellen gehen und uns konzentrieren bei den Torabschlüssen - Aldekerk hat eine gute und große Torhüterin", weiß Heinecke, die dem Tabellenführer gerne eine weitere Niederlage beifügen möchte. Doch nicht nur vorne muss alles passen, wenn die Turnerschaft gegen den Favoriten mithalten will. "Unser Rücklaufverhalten muss super sein, weil Aldekerk eine starke erste Welle spielt. Wir hoffen darauf, dass es ein Schlagabtausch, ein Handballfest wird und nicht wie im Hinspiel. Es wird schwer, aber vielleicht sind wir für eine Überraschung gut. Kampflos aufgeben werden wir nicht", erklärt Heinecke. Moni Fränken stieg unter der Woche wieder ins Training ein und soll am Wochenende eine zusätzliche Option am Kreis sein.

Quelle: RP
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