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Lokalsport
Turnerschaft-Frauen wollen Feuer wieder brennen lassen

Frauen-Oberliga. Handball: Die erste Saisonniederlage gegen Mettmann wurde schnell abgehakt, nächster Gegner ist Überruhr. Von Alex Gruber

Für die Turnerschaft St. Tönis kam die zweiwöchige Pause zur rechten Zeit. Die überraschende erste Saisonniederlage zu Hause gegen Mettmann-Sport ließ viele nachdenkliche Gesichter am Corneliusfeld zurück. Aber Trainerin Miriam Heinecke gab bei der Analyse nach dem Spiel gleich die Richtung vor: "Schnell abhaken". Das Trainerteam könnte die viele Fehler einzeln aufzählen, die in der Summe zur verdienten Niederlage führten, doch sinnvoller ist es, das Spiel unter psychologischen Aspekten zu beleuchten.

St. Tönis hatte einfach einen schlechten Tag erwischt. Und so waren es eben nur "80 Prozent der Leistungsfähigkeit", wie es Miriam Heinecke erklärte, die abgerufen wurden. Mettmann hingegen steigerte sich von Minute zu Minute. Gerade die Turnerschaft weiß, wie es ist, sich in einen Rausch zu spielen oder den Gegner mit starken Leistungen mürbe zu machen. Nach dem Dämpfer gegen Mettmann wird St. Tönis am Samstagabend (18 Uhr) bei der SG Überruhr wieder ganz anders auftreten. "Wir haben nicht gebrannt", monierte Heinecke. Das Feuer muss wieder her bei der Turnerschaft, denn in Essen wartet die nächste schwere Aufgabe. Die SG Überruhr ist noch unbesiegt und legte mit 7:1-Punkten einen starken Auftakt hin. Das 32:32-Unentschieden gegen den Neusser HV sorgte zuletzt aber dafür, dass die Euphorie sich in Grenzen hielt. "Essen ist körperlich robust und auswärts wird es schwer. Wir müssen nach vorne schauen", erklärt Christoph Naegels, sportlicher Leiter der Turnerschaft. Bei St. Tönis fehlt Nicole Hölters, die sich im Spiel gegen Mettmann einem Kreuzbandriss zugezogen hat. Auch Daria Komander hat dieses Schicksal hinter sich, wurde aber schon erfolgreich operiert und befundet sich nun in der Reha.

Quelle: RP
 
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