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Lokalsport
Turnerschaft-Frauen wollen Serie weiter ausbauen

Frauen-Oberliga. Handball: Um auch bei der HSG Rade./Herbeck erfolgreich zu sein, wurde sich speziell auf den Gegner eingestellt. Von Alex Gruber

Für die Handbal lerinnen der Turnerschaft St. Tönis beginnt nun der Schlussspurt in der Oberliga. Noch drei Spiele liegen vor dem Team vom Trainergespann Miriam Heinecke und Kathrin Pohl, das zum Saisonende aufhört. Den Anfang macht das Duell am Sonntag um 11.30 Uhr bei der HSG Radevormwald/Herbeck. Aktuell liegt die Turnerschaft vier Plätze und acht Pluspunkte vor den Gastgeberinnen, doch das war nicht immer so: Die Gastgeberinnen wuchsen im Laufe der Saison immer wieder über sich hinaus und besiegten dabei auch St. Tönis überraschend mit 29:24.

"Sie haben im Hinspiel sehr offensiv gedeckt, damit haben sie uns überrascht. Aber wir haben uns jetzt darauf eingestellt und im Training ein bisschen was eingeübt", erklärt Miriam Heinecke. Doch die Deckung der HSG war nicht die einzige Komponente, die im Hinspiel zur Niederlage der Turnerschaft führte. Es war auch die stark aufspielende Linkshänderin Milla Mattyssek im Rückraum, die St. Tönis mit ihren zwölf Toren Probleme bereitete. "Sie war mega gut im Hinspiel, wir müssen sie in den Griff bekommen und uns taktisch darauf einstellen", sagt Heinecke. Doch allzu viel will sich die Turnerschaft auf der anderen Seite auch nicht an den Gegner anpassen, sondern die eigenen Stärken in den Vordergrund stellen. "Wir können selber gut Handball spielen und müssen unser Spiel durchbringen", weiß Heinecke. Motivationsprobleme hat St. Tönis aufgrund der Hinspielniederlage nicht. "Wir haben eine Rechnung mit der HSG offen und wollen sie schlagen. Wir wollen unsere Serie weiter fortsetzen", sagt Miriam Heinecke angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen. Die Serie ist in der Tat beeindruckend: Seit acht Spielen ist die Turnerschaft ungeschlagen, Spitzenreiter Aldekerk wurde sogar ein Punkt abgeknüpft. Radevormwald/Herbeck fehlt es hingegen an Konstanz. Gute Spiele, wie das 33:22 gegen Wedau, wechselten sich mit deutlichen Niederlagen ab. Zuletzt lief es nicht so rund bei der HSG, das 26:30 gegen den Neusser HV ist ein Beleg dafür. Für die Gastgeberinnen spricht allerdings, dass die Partie gegen die Turnerschaft das letzte Heimspiel der Saison ist. Um seinen Zuschauern einen guten Abschluss zu bieten, wird sich Radevormwald sicherlich besonders ins Zeug legen.

Quelle: RP
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