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Lokalsport
Turnerschaft Grefrath endlich wieder zu Hause

Handball. Die Handballer der Turnerschaft Grefrath sind in dieser Verbandsliga-Spielzeit bislang gerngesehene Gäste. Zumeist artig überlassen sie den jeweiligen Hausherren die Zähler. In fremden Hallen haben die Grefrather derzeit erst einen doppelten Punktgewinn geholt. Zuletzt setzte es drei Auswärtsniederlagen in Folge. Die Konkurrenz aus Lank, Oberhausen und Lobberich versteht zwar ihr Handwerk, die Qualität der letzten Gegner dürfte die Stimmung bei der Turnerschaft allerdings nicht sonderlich heben.

"Zweifellos ist das keine Laufkundschaft, aber Möglichkeiten waren ja genügend da. Wir sind unglaublich fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen", ärgert sich Trainer Michael Küsters. Am Samstag (Anwurf: 18.15 Uhr) darf die Turnerschaft endlich wieder vor heimischer Kulisse antreten. Der Wohlfühlfaktor sollte demnach steigen, einfacher wird das Programm dadurch nicht. Mit der Reserve von Adler Königshof wartet der nächste harte Brocken auf den Tabellenneunten. Die Adler gewannen zuletzt dreimal in Serie, darunter ein fulminantes Schützenfest gegen Hiesfeld (44:32) und ein Achtungserfolg gegen den Spitzenreiter Lobberich (31:25). Generell präsentiert sich Königshof in allen Mannschaftsteilen erstaunlich ausbalanciert und weist das beste Torverhältnis der Liga auf. Da wird die Turnerschaft eine entsprechende Tagesform brauchen und nach Möglichkeit auch einen breiten Kader. In den vergangenen Partien schlug das Verletzungspech erbarmungslos zu und es mangelte vor allem im Rückraum an Alternativen. "Notfalls müssen wir die personellen Probleme irgendwie umgehen und improvisieren. Wir werden im Training verschiedenes einstudieren und uns dann im Spiel hoffentlich auch daran halten", sagt Küsters.

(MP)
 
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