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Lokalsport
Turnerschaft Grefrath hat nicht viel zu verlieren

Verbandsliga. Handball: Nach der enttäuschenden Vorstellung in Kaldenkirchen gilt es sich gegen TD Lank wieder zu stabilisieren.

Bei der Turnerschaft Grefrath gab es am Dienstagabend vermehrt Gesprächsbedarf. Statt darüber zu sinnieren, wie der Feiertag entspannt zu Ende gebracht werden kann, stand normales Training auf dem Programm. Und Kritikpunkte gab es nach der bitteren Pleite in Kaldenkirchen (26:42) gewiss genug.

"Wir haben einige Dinge angesprochen. Natürlich werden in Kaldenkirchen auch noch andere Teams verlieren, aber es geht um die Art und Weise. Wir waren zum ersten Mal nicht konkurrenzfähig und haben uns dies hauptsächlich selbst zuzuschreiben", berichtet Trainer Markus Knauf. Nicht nur beim Tabellensechsten, sondern in der gesamten Saison agierte vor allem die Abwehr bisher längst nicht auf dem Niveau vorangegangener Jahre. Sicherlich sind die Offensivreihen in der Verbandsliga vergleichsweise hochkarätiger besetzt, 157 Gegentore sind dennoch zu viel. "Wir haben ziemlich klar erkannt, dass wir in dieser Spielzeit in der Defensive weniger Wege gehen und in Kombination mit den nun stärkeren Gegner reicht das selbstverständlich nicht aus", betreibt der Übungsleiter Ursachenforschung. Ein deutlicher Aufwärtstrend im Deckungsverhalten käme nicht zum schlechtesten Zeitpunkt.

Am Samstag (18 Uhr) kommt mit dem TuS Treudeutsch Lank ein weiterer Aufstiegsaspirant nach Grefrath. Die Gäste gewannen souverän die letzten vier Begegnungen und knackten dabei dreimal die 30-Tore-Marke. "Viel haben wir nicht zu verlieren. Demnach wollen wir das schwere Spiel nutzten, um wieder etwas mehr Stabilität zu erlangen", sagt Knauf, der beim nächsten Härtetest wohl wieder auf Torjäger Robert Heesen zurückgreifen kann.

Quelle: RP
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