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Lokalsport
Turnerschaft Grefrath muss seine Lethargie abstellen

Verbandsliga. Wieder einmal gut gegangen - unter diesem Slogan lassen sich die letzten Partien der Turnerschaft Grefrath treffend zusammenfassen. Im Heimspiel gegen Hiesfeld (23:21) hatte eine schläfrige Anfangsphase zum wiederholten Male keine nachhaltigen Auswirkungen. Die Selbstverständlichkeit, mit der sich Grefrath jeweils in die Begegnungen zurückkämpft, ist durchaus bemerkenswert. Die mittlerweile acht Spiele in Serie ohne Niederlagen haben der Mannschaft von Trainer Michael Küsters zurecht gehörig Selbstsicherheit eingebracht. Auf der anderen Seite kann nicht jede Woche ein Rückstand noch in einen Sieg verwandelt werden.

"Irgendwann werden wir für solche Anfangsphasen bestraft. Warum wir immer so verhalten in die Gänge kommen, ist gar nicht so leicht zu beantworten. Womöglich sind wir uns phasenweise zu sicher. Wer nach Ablauf der 60 Minuten stets mit mindestens einem Zähler dasteht, kann nicht alles falsch gemacht haben. Als Trainer wünscht man sich selbstredend immer eine konstante Leistung über den gesamten Verlauf", sagt der Übungsleiter. Die zeitweilige Grefrather Lethargie ausnutzen könnte der TuS Treudeutsch Lank. Am Samstag (19.30 Uhr) gastiert die Turnerschaft beim Tabellenfünften in der Forstenberghalle. Lank meldete sich am vergangenen Wochenende nach zuvor drei sieglosen Partien mit einem Auswärtssieg bei Königshof II im Kampf um die vorderen Plätze zurück. Der erste Vergleich zwischen den beiden Teams wurde erst 30 Sekunden vor Schluss durch einen Treffer des Lanker Torjägers Philipp Menkenhagen entschieden (26:27). "Uns erwartet definitiv eine schwierige Aufgabe, wir sind sicherlich nicht chancenlos", ist sich Küsters sicher.

(mcp)
 
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