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Lokalsport
Turnerschaft Grefrath muss von Beginn an bereit sein

Kempen. Es ist noch nicht die Rückrunde der Turnerschaft Grefrath. Zwei Siege stehen vier Niederlagen gegenüber. So richtig überzeugte die Mannschaft von Trainer Michael Küsters nur beim knappen 27:26-Erfolg gegen die Adler Königshof. Bedenklich ist vor allem die derzeitige notorische Auswärtsschwäche. Insbesondere die jüngste Pleite in Korschenbroich (20:25) sorgte für Ernüchterung.

"Korschenbroich ist aktuell sicherlich im Aufwind, dennoch darf in solchen Vergleichen ruhig mal gepunktet werden. Grundsätzlich haben wir nicht schlecht gespielt, aber wir schaffen es immer wieder, uns selber die guten Ansätze kaputt zu machen", sagt der Handball-Übungsleiter. Wenn es spielerisch nicht optimal läuft, muss die Brechstange aushelfen. Diese holt die Turnerschaft auswärts zurzeit zu selten hervor. "Ein Blick auf die Strafzeiten im letzten Match macht deutlich, dass wir teilweise nicht körperbetont genug agieren. Wir müssen energischer zum Tor ziehen, Strafen provozieren und Siebenmeter erzwingen", sagt Küsters. Maßnahmen, die im Spiel beim TSV Kaldenkirchen (19 Uhr) definitiv nützlich wären, denn in der sogenannten "Hölle West" wird viel Arbeit auf Grefrath zukommen. Individuell sind die Gastgeber hervorragend besetzt und verfügen speziell über sehr gefährliche Rückraumschützen. Im Teamgefüge schafft es der Aufstiegsaspirant jedoch nicht immer, sein gesamtes Potenzial an den tag zu legen.

Die ambitionierten Hausherren mussten zuletzt zwei empfindliche Rückschläge hinnehmen. Gerade die 17:30-Klatsche gegen den TV Lobberich war äußerst schmerzhaft. "Kaldenkirchen darf sich im Aufstiegsrennen keinen Patzer mehr erlauben. Wir müssen von Beginn an bereit sein", weiß Küsters.

(mcp)
 
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