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Lokalsport
Turnerschaft mit bekannter Ausgangslage

Nordrheinliga. Handball: Mit dem SV Straelen kommt der nächste Konkurrent, der auf Abstand gehalten werden soll. Von Marcel Püttmanns

Die Frauenmannschaft der Turnerschaft St. Tönis ist aktuell Spitzenreiter - zumindest wenn die Nordrheinliga in zwei Klassen unterteilt wird. Ganz vorne scheinen die ersten fünf Teams die begehrtesten Plätze unter sich auszumachen. Diese Mannschaften werden für die übrigen Kontrahenten in Normalform nur schwer zu schlagen sein. Dahinter führt derzeit die Turnerschaft als Tabellensechster den Rest der Liga an, also das Feld, das vordergründig zunächst einmal den Klassenverbleib sichern möchte. In dieser Hinsicht haben die St. Töniserinnen zuletzt weitere wichtige Pluspunkte gesammelt. Dank des Erfolges gegen den Dünnwalder TV (32:27) beträgt der Puffer zur Abstiegszone nun vier Zähler. Wie zuvor in der Partie gegen Walsum-Aldenrade klappte zwar längst nicht alles reibungslos, doch die Mannschaft von Trainerin Miriam Heinecke bahnte sich einen Weg durch alle Unwägbarkeiten und federte einen kleinen Hänger in der zweiten Halbzeit gekonnt ab.

"Insgesamt war der Auftritt ordentlich. Durch die überraschend knappen Ergebnisse gegen die absoluten Spitzenteams waren die Kölnerinnen schwer einzuschätzen. Wir haben wieder im richtigen Moment Lösungen gefunden", lobt dieSt. Töniser Übungsleiterin. Bei einer weiteren guten Lösungsfindung winken am Wochenende (So. 16.30 Uhr) die nächsten Zähler, wenn der Sportverein Straelen in St. Tönis gastiert. Die Turnerschaft erwartet die in den letzten Wochen hinlänglich bekannte Ausgangslage. Mit einem Sieg könnte der nächste direkte Konkurrent deutlich auf Distanz gehalten werden. "Grundsätzlich sehe ich uns in der Favoritenrolle, allerdings dürfen wir Straelen auf gar keinen Fall unterschätzen. Die Gäste holen in der Regel das Beste aus ihren Möglichkeiten heraus. Wir müssen stabil in der Abwehr stehen und zügig nach vorne spielen. Grundsätzlich haben wir in der Deckung weiterhin Nachholbedarf. Die Diskrepanz zwischen Defensive und Offensive ist deutlich zu hoch. Es kann nicht sein, dass wir den zweitbesten Angriff stellen, aber die schlechteste Abwehr", betont Heinecke weiter. Verzichten müssen die St. Töniserinnen im kommenden Heimspiel neben Lena Schleupen, die ihren Muskelfaserriss erst vollständig auskurieren soll, auf Torhüterin Annalena Bandur. Die derzeit formstarke Verena Borrmann wird demzufolge aushilfsweise von ihrer langjährigen Teamgefährtin Susann Close unterstützt. Dagegen ist Sofia Bergmayer ist nach überstandener Viruserkrankung wieder mit an Bord.

Quelle: RP
 
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