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Lokalsport
Turnerschaft St. Tönis geht in der Schlussphase die Luft aus

Verbandsliga. Handball: Die Mannschaft von Trainer Zoran Cutura steckte die vielen Ausfälle gut weg, verlor aber 23:26.

Die Turnerschaft St. Tönis hat in der Verbandsliga die nächste Überraschung verpasst. Am Samstagabend verlor die Mannschaft von Trainer Zoran Cutura ihr Gastspiel bei der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen mit 23:26 (14:15), präsentierte sich im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten jedoch ordentlich. Einsatz und Moral stimmten jederzeit, im Angriff fehlten allerdings in den entscheidenden Situationen gewinnbringende spielerische Lösungen. Dies war nicht zuletzt den personellen Sorgen geschuldet. Neben Yannick Sinnecker musste auch Routinier Christian Bothe krankheitsbedingt passen, und damit ein weiterer wichtiger Baustein der Offensive. Zudem fehlten mit Niklas Nelsen und Patrick Löcher zusätzliche Alternativen. Nichtsdestotrotz agierte die Turnerschaft im ersten Durchgang gegen die vor Saisonbeginn hoch gehandelten Duisburger auf Augenhöhe (6:6, 9:10). Auch nach dem Seitenwechsel blieben die St. Töniser hartnäckig dran, gingen zwischenzeitlich sogar in Führung (20:19). In der Schlussphase konnten die Gäste im Angriff allerdings nicht die Durchschlagskraft der Vorwoche entwickeln und mussten sich den erfahrenen Duisburgern letztendlich knapp geschlagen geben. "Veruka hat es abgeklärt gemacht. Uns fehlte in den Schlüsselmomenten ein wenig Qualität. Dennoch war es eine gute kämpferische Leistung. Hier darf man sicherlich mal verlieren", resümierte Cutura.

Turnerschaft St. Tönis: Masalma, von Borstel - M. Löcher (5), Wingert (5), Heisig (1), Bruchhaus (5), Jennes, Schrade (3), Beege, M. Jennes, Ehrich (2), Dau (1), Parisi; Topp (1).

(MP)
 
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