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Lokalsport
Turnerschaft vor schwerem Spiel gegen TV Lobberich

Verbandsliga. Handball: Der Oberligaabsteiger ist eine hohe Hürde.

Nein, vom Glück verfolgt wurde die Turnerschaft St. Tönis im bisherigen Saisonverlauf wahrlich nicht. Nicht nur, dass sich die Befürchtungen bewahrheiteten und der Aufsteiger von Beginn an in der Verbandsliga nur ums sportliche Überleben kämpft, zu allem Übel kommen auch noch Verletzungssorgen hinzu. Dabei appellierte Trainer Jürgen Hampel vor dem Start in die Premierensaison an das Schicksal: "Hoffentlich bleiben wir von größeren Verletzungen verschont. Mit einem verhältnismäßig kleinen Kader wird es schwer, Ausfälle zu kompensieren."

Sein Wunsch wurde bislang nicht erhört. Vor der spielfreien Woche sorgte ein geschwächter Rückraum dafür, dass gegen Lank im Angriff die Durchschlagskraft fehlte (21:26). Zwar haben die St. Töniser mit Kai Wingert einen der besten Torschützen der gesamten Liga in ihren Reihen, dadurch ist die Turnerschaft ohne die nötigen Alternativen allerdings leichter ausrechenbar. Immerhin verzeichnete die Defensive zuletzt einen kleinen Aufwärtstrend.

Um am Wochenende erfolgreich zu sein, wird eine perfekte Leistung von allen Mannschaftsteilen vonnöten sein. Am Samstag (19.15 Uhr) empfängt der Aufsteiger den noch ungeschlagenen TV Lobberich. Nach einem gemessen an den Ansprüchen verhaltenen Start setzte der Oberliga-Absteiger am vergangenen Spieltag mit dem Sieg gegen den TSV Kaldenkirchen (28:26) ein klares Ausrufezeichen und bekräftigte seine Ambitionen. Auf beiden Seiten des Feldes sind beim Spitzenteam kaum Schwächen auszumachen. Insbesondere die Abwehr zeichnet sich durch ihre sehr robuste und physische Spielweise aus. Ein Wiedersehen wird es mit den ehemaligen Leistungsträgern der Turnerschaft Ruben Dorenbeck und Jan van Eycken geben.

(MP)
 
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