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Lokalsport
TV Vorst braucht den Durchbruch

Oberliga. Hansball: Im Kellerduell gegen TuS Lintfort müssen unbedingt Punkte her. Von Marcel Püttmanns

Die kurze Spielpause gab den Handballern des TV Vorst die Gelegenheit, einmal kurz innezuhalten und die jüngsten Ereignisse zu rekapitulieren. Angenehm war die Analyse freilich für niemanden. Vor zwei Wochen vergaben die Grün-Weißen beim direkten Konkurrenten TV Lobberich kläglich die Chance, auf einen Nicht-Abstiegsplatz zu klettern. Frappierend ist vor allem die Diskrepanz zwischen Heimspielen und Auswärtsauftritten.

Während der Tabellenletzte in der Rudi-Demers-Halle gegen Wesel (25:25) und Mettmann-Sport (26:26) ordentliche Leistungen ablieferte, kam die Performance in Haan (29:37) und eben Lobberich (29:33) teilweise einem Offenbarungseid gleich. Der Wille war den Vorstern zwar nicht komplett abzusprechen, dennoch wirkten die Kontrahenten einen Tick entschlossener und kämpften um jeden Zentimeter des Feldes. Ein weiteres Problem ist die fehlende Balance zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen.

Steht die Abwehr einigermaßen kompakt, mangelt es in der Vorwärtsbewegung an der nötigen Durchschlagskraft. Wenn die Torausbeute im Angriff stimmt, patzt wie zuletzt die Deckung. Dass die Offensivproduktion ansatzweise zufriedenstellend ist, war im bisherigen Saisonverlauf allerdings zu selten der Fall. Unverändert schultert Andreas Bröxkes einen Großteil der Last des Torschießens. Insbesondere Pascal Mertens ist aktuell meilenweit von seiner Normalform entfernt.

Der eigentlich zuverlässige Rückraumspieler, der gerade in den ersten beiden Oberliga-Jahren seine ganze Klasse unter Beweis stellte, blieb in den vergangenen zwei Partien trotz guter Möglichkeiten ohne eigenen Treffer. Ein Durchbruch in dieser Hinsicht käme heute (19.30 Uhr) gegen den TuS Lintfort zum richtigen Zeitpunkt. Wieder treffen die Vorster auf einen direkten Konkurrenten, wieder werden überlebenswichtige Punkte vergeben.

"Der Ernst der Lage muss endlich in den Köpfen der Spieler ankommen. Mich beschleicht der Eindruck, dass noch nicht alle verstanden haben, worum es in solchen Begegnungen geht. Wir müssen liefern", sagt Trainer Ron Andrae.

Quelle: RP
 
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