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Lokalsport
TV Vorst darf Turnerschaft Lürrip nicht unterschätzen

Lokalsport: TV Vorst darf Turnerschaft Lürrip nicht unterschätzen
Warnt davor Lürrip nicht zu unterschätzen: Dirk Heghmanns. FOTO: R,G.
Verbandsliga. Handball: Es fehlt noch etwas an der Kaltschnäuzigkeit. Von Marcel Püttmanns

Die Handballer des TV Vorst fahnden aktuell noch ein wenig nach ihrer Bestform. Ein Sieg, eine Niederlage und zwei Unentschieden lautet die ausbaufähige Bilanz nach vier Spieltagen. Dass der durchwachsene Ertrag in Vorst keine Panik auslösen wird, gilt als gesichert, zumal die bisher einzige Schlappe nicht gegen irgendwen, sondern den souveränen Tabellenführer kassiert wurde. "In Neukirchen werden gewiss noch andere Mannschaften verlieren. Sie verfügen fraglos über Qualität. Nichtsdestotrotz hatten wir auch in dieser Partie zahlreiche gute Chancen, um etwas Zählbares mitzunehmen", sagt Trainer Dirk Heghmanns, und legt damit den Finger direkt in die Wunde. Die Last der mitunter fehlenden Kaltschnäuzigkeit will seit geraumer Zeit einfach nicht von den Grün-Weißen abfallen. Eigentlich wähnten sich die Vorster nach der starken zweiten Hälfte gegen Korschenbroich in dieser Hinsicht auf dem Weg der Besserung, wenngleich ein deutlicher Leistungsunterschied zu Neukirchen natürlich nicht von der Hand zu weisen ist. Trotzdem verpassten es die Vorster am Wochenende ihre tapfere Aufholjagd mit dem Ausgleichstreffer zu krönen.

Deckungslücken eefektiv ausnützen, heißt es Samstag für Germania. FOTO: L.S.

Vieles fokussiert sich in der Offensive zu sehr auf den hervorragend besetzten Rückraum. Ein Hauch mehr Variabilität würde den Grün-Weißen guttun. Bereits in der Vergangenheit wisch Torjäger Andreas Bröxkes häufig mangels Alternativen auf die Außenposition aus. Mit Konstantin Berg fehlt derzeit ein etatmäßiger Außen verletzungsbedingt, Neuzugang Sören Imöhl fremdelte in den ersten Begegnungen in neuer Umgebung geringfügig und Andreas Sufryd wurde zum Kreisläufer umfunktioniert. Somit bleibt nur der unermüdlich kämpfende Christoph Dohmen übrig. Apropos Kreisläufer. Hier konnte Aktivposten Richard Kreilein bislang nicht wie gewohnt Akzente setzen. Kreilein dürfte die baldige Rückkehr von Pascal Mertens herbeisehnen, mit dem er gerade in der vergangenen Oberliga-Rückrunde prächtig harmonierte.

Am Samstagabend (20.15 Uhr) empfangen die Grün-Weißen die Turnerschaft Lürrip und die Zuschauer hätten sicherlich nichts gegen ein Offensivfeuerwerk einzuwenden. Lürrip präsentierte sich auswärts bisher gönnerhaft und kassierte bei den beiden Niederlagen in Moers und Königshof 30 bzw. 31 Gegentore. Von einer Pflichtaufgabe will Heghmanns dennoch nicht sprechen: "Die Verbandsliga ist sehr, sehr ausgeglichen. Wir werden bestimmt nicht den Fehler machen, und Lürrip unterschätzen."

Quelle: RP
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