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Lokalsport
TV Vorst empfängt den TV Oppum zum Derby

Verbandsliga. Handball: Mit einem Sieg am Samstag können die Grün-Weißen punktemäßig auf den Tabellenzweiten aufschließen. Von Marcel Püttmanns

Der TV Vorst befindet sich offenkundig bereits in vorweihnachtlicher Stimmung. Jedenfalls teilten die Grün-Weißen am vergangenen Wochenende kollegial die Punkte mit den Moerser Adlern (25:25) und verteilten zahlreiche Geschenke in Form von ausgelassenen Großchancen. "Am Ende mussten wir sogar froh sein, dass Moers die letzten Angriffe nicht konzentriert genug ausgespielt hat", sagt Trainer Dirk Heghmanns.

Einen positiven Trend verzeichnet indes seit geraumer Zeit die Defensivabteilung der Vorster. In den letzten vier Partien kassierte der Tabellenfünfte nie mehr als 25 Gegentore und ließ im bisherigen Saisonverlauf insgesamt erst 232 Treffer zu. Der damit in dieser Statistik gleichbedeutende vierte Rang wird nur von Wesel, Spitzenreiter Dinslaken und dem kommenden Heimgegner (Sa. 19.30 Uhr) TV Oppum übertroffen. Die Krefelder erwiesen sich insbesondere zu Beginn der Spielzeit als wahre Defensivmonster. Demnach weiß Heghmanns ganz genau, worauf es am Wochenende ankommen wird: "Wir müssen eine klügere Wurfauswahl treffen und dürfen uns nicht immer in Einzelaktionen verstricken. Insgesamt sollte die Durchschlagskraft im Angriff deutlich erhöht werden. Wenn ich an die letzten 15 Minuten in Moers denke, sehe ich uns in der Außenseiterrolle."

Soweit würde Oppums Trainer Ljubomir Cutura freilich nicht gehen: "Wir haben Vorst am letzten Spieltag beobachtet. Auch wenn sie den Gegner unnötig selbst stark gemacht haben, ändert dies nichts an deren Qualität. Insbesondere die individuelle Klasse und spielerische Intelligenz ist beachtenswert. Wir müssen sehr aggressiv decken." Dass der Altmeister dazu in der Lage ist, wurde schon mehrfach bewiesen, selbst wenn in der Partie gegen Mülheim (43:33) vordergründig die Effizienz im Angriff angegangen wurde. 20 Minuten fokussierte Abwehrarbeit reichte den Oppumern, um frühzeitig entscheidend davonzuziehen. Der Rest war Schaulaufen in der Offensive. "Es war in erster Linie wichtig, den kleinen Negativlauf zu stoppen. Dies ist uns eindrucksvoll gelungen. Hoffentlich waren die 43 erzielten Tore eine Initialzündung für die nächsten Begegnungen. Um in Vorst zu bestehen, werden wir alle Komponenten unseres Spiels brauchen", sagt Cutura.

Quelle: RP
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