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Lokalsport
TV Vorst erobert die "Hölle West"

Verbandsliga. Handball: In Kaldenkirchen feierte die Mannschaft am Samstag den ersten Sieg seit Mitte Oktober. Von Marcel Püttmanns

In der Vorwoche waren die Handballer des TV Vorst schon nah dran, nun gab es endlich wieder einen doppelten Punktgewinn. Am Samstagabend eroberten die Grün-Weißen die "Hölle West" und zwangen den TSV Kaldenkirchen mit 28:24 (11:10) in die Knie. Der erste Sieg seit Mitte Oktober war das Resultat einer starken geschlossenen Mannschaftsleistung.

Mit einem kleinen Kader ging der Spielplan der Vorster von Beginn an auf. In der Defensive standen die Gäste sehr diszipliniert und kompakt. Zudem erwies sich die taktische Variante Aktivposten Steffen Coenen früh auf Manndeckung zu nehmen als richtig. Die stabile Abwehr brachte auch Torhüter Daniel Keusen die nötige Sicherheit, so dass sich der junge Keeper einige Male auszeichnen konnte. Somit war eine stetige Führung in der ersten Hälfte nur die logische Konsequenz (3:1, 7:6, 9:8).

"Leider haben wir es vorne nicht geschafft, uns noch mehr für die gute Defensivarbeit zu belohnen und so die Partie klarer zu gestalten", haderte Trainer Dominique Junkers zunächst mit der Ausbeute in der Offensive. Nach dem Seitenwechsel nahmen die Vorster dann auch im Angriff Fahrt auf. Insbesondere Pascal Mertens und Manuel Stelzhammer drehten ordentlich auf und ließen das Pendel deutlich in Richtung der Gäste ausschlagen (13:18).

"In der zweiten Halbzeit haben wir stets die richtigen Entscheidungen im Angriff getroffen, sind gut in die Kreuzbewegungen gekommen und haben unsere Chancen genutzt", lobte der Übungsleiter.

Obwohl Kaldenkirchen in der Schlussphase mit einer Manndeckung gegen Mertens und Andreas Bröxkes alles versuchte, worauf die Grün-Weißen bei Ballbesitz mit einem siebten Feldspieler konterten, kamen die ambitionierten Hausherren nicht mehr entscheidend heran. "In Kaldenkirchen zu gewinnen ist immer schwer, von daher Kompliment an meine Mannschaft", bilanzierte Junkers.

TV Vorst: Keusen, Beurskens - Bröxkes (3), Mertens (9), M. Schuffelen, Rassmann (3), Imöhl (1), Stelzhammer (7), Zimmermann (2), Recker, Müller (2), Sufryd (1).

Quelle: RP
 
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