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Lokalsport
TV Vorst erwartet ein Härtetest beim MTV Dinslaken

Verbandsliga. Handball: Der aktuelle Spitzenreiter in der Verbandsliga hat die beste Abwehr und auch die effizienteste Offensive. Von Marcel Püttmanns

Der Tempogegenstoß ist in vollem Gange, nur noch der Torwart steht zwischen dem Angreifer und einem Erfolgserlebnis, alles Weitere sollte reine Routine sein. Doch der Abschluss läuft so gar nicht nach Plan und der Keeper hält. Derlei Situationen gab es beim TV Vorst in der laufenden Saison bereits zur Genüge. Die Heimniederlage gegen Geistenbeck (30:32) lieferte mal wieder ein Potpourri an ausgelassenen Großchancen. Zwar kann im Handball verständlicherweise nicht jede Möglichkeit in einen Treffer umgemünzt werden, die Zahl der vergebenen Hochkaräter ist bei den Grün-Weißen allerdings gravierend.

"Dass ein Spieler mal einen schlechten Tag hat, ist ganz normal. Am vergangenen Wochenende hat jedoch nahezu jeder irgendwann freistehend verballert", ärgert sich Trainer Dirk Heghmanns. Nun sind 30 erzielte Tore gar nicht zwingend deprimierend, es reichte halt nur nicht aus, um die an diesem Abend hochmotivierten Geistenbecker zu bezwingen, da es auch in der Defensive an Geradlinigkeit und Konsequenz mangelte. "Wir waren oft den entscheidenden Schritt zu spät und haben viele leichte Treffer zugelassen. Der unbedingte Siegeswillen aus dem Lank-Spiel war nicht spürbar. Hier müssen wir am kommenden Wochenende wieder ein paar Kohlen drauf legen", fordert der Übungsleiter. Beim Vergleich mit dem MTV Rheinwacht Dinslaken (So. 11.15 Uhr) sollten etwaige Motivationsprobleme den Akteuren ohnehin fremd sein. Auf die Vorster wartet beim letztjährigen Oberliga-Weggefährten und aktuellen Tabellenführer ein echter Härtetest. Die Trennung von Galionsfigur Marius Timofte, der Spielertrainer prägte 16 Jahre die Mannschaft, hat offenkundig für neue Impulse gesorgt. Statistisch haben die Hausherren sowohl die beste Abwehr als auch die effizienteste Offensive. Bei den jüngsten vier Erfolgen geriet der Liga-Primus nicht ein einziges Mal ernsthaft in Bedrängnis. "Trotz der souveränen Leistungen werden wir uns jetzt keinen ausgebufften Geheimplan für das Match zurechtlegen. Wir müssen zu unserem Spiel finden, dann sind wir für jedes Team ein unangenehmer Kontrahent. Wenn wir so auftreten wie in Lank, haben wir sehr gute Siegchancen", appelliert Heghmanns an das wahre Potenzial seiner Truppe.

Quelle: RP
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