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Lokalsport
TV Vorst erwartet in Neukirchen erstes Spitzenspiel

Verbandsliga. Handball: Die Gastgeber haben sich mit zahlreichen Hochkarätern verstärkt, die den Vorstern noch gut bekannt sind. Von Marcel Püttmanns

Über den Sinn der vierwöchigen Herbstpause nach gerade einmal drei absolvierten Partien darf gewiss diskutiert werden. Fakt ist, durch den am Ende deutlichen Heimsieg über den TV Korschenbroich (35:25) gingen die Handballer des TV Vorst wesentlich entspannter in die Auszeit angehen. War die Stimmung nach den wenig zufriedenstellenden Auftakt-Unentschieden etwas getrübt, ließ der Oberliga-Absteiger zuletzt einige Male sein Können aufblitzen.

"Wir werden in den ersten zwei Wochen ein bisschen Abstand vom Handball gewinnen, um uns dann wieder voll auf den Liga-Alltag zu fokussieren", kündigte Trainer Dirk Heghmanns bereits nach der letzten Begegnung an. Spätestens seit Anfang der Woche gilt die gesamte Aufmerksamkeit dem kommenden vierten Spieltag. Mit dem Auftritt beim SV Neukirchen (Sa. 18 Uhr) wartet das erste Spitzenduell auf die Grün-Weißen. Nach zwei biederen Jahren in den Niederungen der Verbandsliga haben die Gastgeber wieder zu alter Klasse zurückgefunden und führen derzeit als einzige verlustpunktfreie Mannschaft die Tabelle an. Eine Tatsache, die angesichts der spektakulären Transferaktivitäten im Sommer niemanden ernsthaft überraschen dürfte. Gleich sieben Neuzugänge stehen im Kader des Spitzenreiters, darunter zahlreiche Hochkaräter wie der ehemalige Bundesligaspieler Jörg Förderer. Besonderes erwähnt werden muss noch die Rückkehr von Christian Ginters. Der Torjäger gehörte schon lange vor seiner Zeit beim Drittligisten Duisburg zu den dominantesten Akteuren der Verbandsliga. Auch viele Vorster dürften sich an so manch rassiges Duell erinnern. Die Grün-Weißen werden in Neukirchen ihr gesamtes Potenzial abrufen müssen. Zum Schlüsselfaktor könnte der Start in die Partie werden. Beide Teams waren im bisherigen Saisonverlauf nicht gerade dafür bekannt, mit viel Elan aus der Kabine zu kommen. Eine schläfrige Anfangsphase darf sich diesmal keine der beiden Mannschaften erlauben.

Im Rückraum prallen geballte Erfahrung und Talent aufeinander. Zwar müssen die Grün-Weißen den Verlust von Pascal Mertens verkraften, der an einem Nasenbeinbruch laboriert, jedoch kompensierte Manuel Stelzhammer bereits gegen Korschenbroich den Ausfall des Torjägers eindrucksvoll. "Trotz der Verletzung von Mertens sind die Probleme im Rückraum überschaubar. Vielmehr muss von Außen und am Kreis mehr Entlastung kommen. Hier fehlte bislang die Durchschlagskraft. Gegen Neukirchen brauchen wir einen perfekten Tag", sagt Heghmanns.

Quelle: RP
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