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Lokalsport
TV Vorst gehört zum Kreis der Mitfavoriten

Verbandsliga. Handball: Nach dem Oberligaabstieg gehören viele Leistungsträger auch weiterhin noch zum Kader der Grün-Weißen. Von Marcel Püttmanns

Nach zwei wackeren Jahren in der Oberliga, in denen der TV Vorst stets Gefallen am Part des Underdogs fand, dürfte die Erwartungshaltung in der "alten Heimat" Verbandsliga zwangsläufig einige Platzierungen höher liegen. Großspurige Ankündigungen wird es aus dem Lager der Grün-Weißen zwar nicht geben, aber Trainer Dirk Heghmanns weiß: "Aus dem Kreis der Mitfavoriten können wir nur schwer ausbrechen. Der Kader verfügt zweifellos über genügend Qualität, um in der Spitzengruppe mitzumischen. Allerdings haben wir mannschaftsintern noch kein offizielles Ziel kommuniziert."

Die Notwendigkeit hierfür scheint auch nicht unbedingt gegeben. Allein ein kurzer Vergleich mit dem Meisterkader der Saison 2012/13 verdeutlicht welches Potenzial in den Vorstern schlummert. Unverzichtbare Leistungsträger wie Andreas Bröxkes, Lukas Schuffelen oder Richard Kreilein gehören nach wie vor zum Stammpersonal. Daneben haben sich einige Akteure vielversprechend weiterentwickelt. In erster Linie ist diesbezüglich Maik Tötsches zu nennen, der mit seiner Dynamik für viele gegnerische Abwehrreihen zum Alptraum werden dürfte. Nicht zu vergessen Torjäger Pascal Mertens, der erst eine Spielzeit später zum Team stieß. Beim Absteiger gab es in der Sommerpause allerdings einen ungewohnt großen Aderlass. Mit den Torhütern Nik Mevissen und Kai Hebben sowie Sebastian Küpper und dem unermüdlichen Antreiber Thorsten Zimmermann beendeten gleich vier Akteure ihre Laufbahn, dazu gesellten sich mit Stefan Wenders und Nico Steger zwei weitere Abgänge. Demgegenüber stehen mit Lukas Haas, Daniel Keusen, Manuel Stelzhammer und Sören Imöhl vier Neuzugänge, wobei die Rochade auf der Torhüterposition am meisten Spannung verspricht. "Obwohl der Verlust von Mevissen und Hebben auf den ersten Blick schwer zu kompensieren scheint, mache ich mir um diesen Mannschaftsteil aktuell am wenigsten Sorgen. In puncto Trainingsmoral müssen wir zulegen. Hier hat sich etwas der Schlendrian eingeschlichen", bemängelt Heghmanns. Womöglich können ja schon bald die Jungs aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend Druck auf die etablierten Kräfte ausüben. Die Verantwortlichen arbeiten emsig an einer besseren Verzahnung zwischen den Mannschaftsteilen, wo einheitliche Systeme und Konzepte einstudiert werden.

Quelle: RP
 
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