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Lokalsport
TV Vorst geht mit Optimismus dem Saisonfinale entgegen

Verbandsliga. Handball: Um die gute Ausgangsposition für Platz vier nicht zu verspielen, sollte am Samstag gegen Moers möglichst ein Sieg her. Von Marcel Püttmanns

Die Handballer des TV Vorst gehen voller Optimismus in den Endspurt der Verbandsliga. Drei Siege in Serie steigerten vor der Osterpause das Wohlbefinden ungemein. In den ausstehenden fünf Partien muss der vierte Rang nun "nur" noch gefestigt werden. Angesichts einiger magerer Auftritte in dieser Spielzeit ist dies gewiss keine Selbstverständlichkeit, aber die nach oben zeigende Formkurve prognostiziert den Grün-Weißen derzeit ein positives Saisonfinale. Allerdings kann sich dieser Eindruck umgehend wieder verflüchtigen, denn das Restprogramm ist durchaus knackig. Mit Ausnahme des kommenden Wochenendes warten auf die Vorster ausschließlich Vergleiche mit weiteren Aufstiegskandidaten. Die Mannschaft von Trainer Dirk Heghmanns ist demnach ihres eigenen Glückes Schmied, hierzu muss jedoch jeweils die Tagesform passen. Des Weiteren sollten die Grün-Weißen am Samstagabend (19.30 Uhr) nicht ihre gute Ausgangsposition verspielen und in der heimischen Rudi-Demers-Halle gegen die Moerser Adler HSG Federn lassen. Die Gäste befinden sich mitten im Abstiegskampf. Hinter den Kulissen wird über die Zukunft des Vereins diskutiert. Angezählte Gegner sollten zwar bekanntlich nicht unterschätzt werden, an der klaren Rollenverteilung ändert dies freilich nichts.

Womöglich wird es den Grün-Weißen helfen, dass sie durch die Teilnahme am Final-Four bereits wieder im gewohnten Rhythmus sind. Auch wenn der erneute Gewinn des Kreispokals knapp verpasst wurde, nahmen die Vorster reichlich Selbstvertrauen aus Grefrath mit. Im Halbfinale gegen den Ligakonkurrenten Kaldenkirchen (20:15) und im anschließenden Endspiel gegen den Oberligisten TV Lobberich (25:30) zeigte der letztjährige Sieger jeweils eine ansprechende Leistung. Wer weiß, was im Finale mit den beiden wichtigen Stützen Pascal Mertens und Andreas Bröxkes drin gewesen wäre, die verletzungsbedingt ausfielen. Ob die beiden Torjäger am Wochenende mitwirken können, ist derzeit noch fraglich. "Wir werden auf jeden Fall wieder Unterstützung aus der zweiten Mannschaft bekommen. Im bisherigen Saisonverlauf haben einige Jungs nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht. Ansonsten starten wir zuversichtlich in die heiße Phase. Wir haben es in den Duellen mit den direkten Konkurrenten selbst in der Hand", weiß Heghmanns.

Quelle: RP
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