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Lokalsport
TV Vorst hat keine Chance, will diese aber nutzen

Handball-Oberliga. Gegen die HG Remscheid fuhr der TV Vorst zuletzt die Punkte neun und zehn in der Rückrunde ein (30:29). Ein mehr als solider Wert. Bei einer nur annähernd vergleichbaren Ausbeute in der Hinserie würden die Grün-Weißen nun nicht mit einem Bein in der Verbandsliga stehen. Zwei weitere Erfolge hätten ausgereicht, um aktuell über dem Strich der Abstiegsplätze zu rangieren. Leider hat der Konjunktiv noch nie Probleme gelöst. "Es ist wie es ist. Eine solch katastrophale Hinrunde werden wir zukünftig hoffentlich nicht mehr durchleben müssen. Uns allen war es wichtig, nicht sang und klanglos unterzugehen und unsere Ligatauglichkeit unter Beweis zu stellen. Dies ist uns nach der Winterpause recht gut gelungen. In den letzten Tagen war der Wille deutlich spürbar, bloß nicht als Tabellenletzter abzusteigen", berichtet Trainer Dirk Heghmanns. Von Marcel Püttmanns

Und überhaupt ist das Thema Abstieg noch nicht offiziell durch. Der MTV Rheinwacht Dinslaken, mit drei Punkten Vorsprung bei zwei ausstehenden Spielen noch in Reichweite, geriet zuletzt gewaltig ins Straucheln und hat mit den Bergischen Panthern und Lobberich zwei dicke Brocken vor der Brust. Allerdings werden alle Gedankenspiele umgehend Makulatur, wenn die Vorster ihre beiden ausstehenden Partien nicht gewinnen. Erscheint die Aufgabe im letzten Saisonspiel gegen Unitas Haan noch halbwegs machbar, brauchen die Grün-Weißen am Samstag (17.30 Uhr) bei der SG Langenfeld einen durchweg perfekten Tag. Sowohl im ersten Vergleich (20:30) als auch im Vorjahr hatten die Gäste nicht den Hauch einer Chance. Ein wenig Hoffnung dürfte die derzeitige Personalsituation beim Tabellendritten machen. In den jüngsten Partien gingen die Gastgeber zunehmend am Stock. Einfallsreichtum und der Wille zu siegen wird bei den Vorstern in jedem Fall in der Offensive gefragt sein. Langenfeld stellt mit 574 Gegentoren die ligaweit beste Abwehr. Wie gut, dass gegen Remscheid pünktlich zum Saisonendspurt die Außen der Vorster förmlich explodierten und auf dieser zuvor häufig harmlosen Position deutlich mehr Variabilität ins Angriffsspiel brachten. Wir haben keine Chance, aber die wollen wir nutzen", sagt Heghmanns.

Quelle: RP
 
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