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Lokalsport
TV Vorst hat Oberliga-Aufstieg selber in der Hand

Handball-Verbandsliga. Für den TV Vorst lassen sich vor dem Saisonende gleich mehrere Szenarien durchspielen. Im günstigsten Fall wird die kommende Begegnung beim direkten Konkurrenten TV Geistenbeck (Sa. 19 Uhr) gewonnen und es kann für die Oberliga geplant werden. Andernfalls könnte es ein packendes Finale geben, bei dem am Ende womöglich der Rechenschieber zur Hilfe genommen werden muss. Eine nicht vollkommen ausgeschlossene Variante wäre gar ein zusätzliches Entscheidungsspiel gegen Wesel vor. Dazu muss Vorst beide Spiele verlieren und Wesel einen Punkt holen. "Wir sind in einer exzellenten Ausgangsposition und können unser Schicksal selbst bestimmen", sagt Vorst-Trainer Dirk Heghmanns.

Allerdings zählt Geistenbeck nicht gerade zu den Lieblingsreisezielen in der Verbandsliga. Die mitunter rustikale Spielweise der Hausherren und die hitzige Atmosphäre in der Halle haben schon für so manch dramatischen Verlauf gesorgt. Die Vorster werden also eine ähnlich konzentrierte und kühle Leistung wie gegen Lank abrufen müssen. Offensiv ruhten die Hoffnungen zuletzt auf Maik Tötsches, Andreas Bröxkes und Andreas Sufryd. Während die beiden Erstgenannten seit jeher zu den Torgaranten zählen, wird speziell die aktuelle Form von Sufryd gerngesehen. Der Linksaußen trat in den vergangenen beiden Spielzeiten nicht unbedingt als Vollstrecker in Erscheinung. Gar nicht auszudenken, wie unberechenbar der Angriff der Grün-Weißen auftreten könnte, wenn jetzt auch wieder Pascal Mertens als Torjäger dabei wäre. Womöglich gelingt es dem Aufstiegskandidaten aber auch erneut, ein Duell mit einer gnadenlos effizienten Defensive zu dominieren. Was die Vorster in den letzten fünf Minuten gegen Lank in der eigenen Zone alles weggearbeitet haben, war aller Ehren wert.

(mcp)
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