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Lokalsport
TV Vorst hinkt den eigenen Erwartungen hinterher

Verbandsliga. Handball: Nach der 31:31-Heimniederlage ist das Selbstbewusstsein angekratzt. Ein Sieg in Hiesfeld würde weiterhelfen. Von Marcel Püttmanns

Der TV Vorst hat ein Wochenende zum Vergessen hinter sich. Die Heimniederlage mit 31:33 gegen die Turnerschaft Lürrip kam völlig unerwartet und ließ die Grün-Weißen ein weiteres Stück tiefer in ihr Leistungsloch sinken. Als heißer Anwärter auf die Top-Drei der Verbandsliga hinken die Vorster aktuell den Erwartungen hinterher. Nach gerade einmal fünf absolvierten Partien hat die Mannschaft von Trainer Dirk Heghmanns zweifellos weiterhin alle Chancen den Ansprüchen gerecht zu werden, der Saisonstart muss allerdings vorerst als misslungen deklariert werden.

Lediglich vier von zehn möglichen Zählern an den ersten fünf Spieltagen lassen keinen anderen Schluss zu. Die Ursachenforschung für die aktuelle Misere gestaltet sich derweil etwas verzwickt. "Wenn es dieses eine Fehlverhalten geben würde, könnten wir es leicht abstellen. Im Großen und Ganzen kann ich dem Team aber gar keinen allzu großen Vorwurf machen. Der Wille ist da, aber gegen Lürrip war eindeutig zu sehen, dass derzeit viele Spieler aus irgendwelchen Gründen mit sich selbst und den Kollegen hadern, und wir einfach keine konstante Leistung aufs Parkett bringen", berichtet Heghmanns.

Da bei einem angekratzten Selbstbewusstsein bekanntermaßen nur Siege helfen, kommt dem Gastauftritt beim TV Jahn Hiesfeld am Sonntag um 13 Uhr eine besonderer Bedeutung zu. Auf den ersten Blick erwartet die Vorster ein dankbarer Gegner, schließlich bilden die Gastgeber derzeit mit nur einem Punkt das Schlusslicht der Tabelle. Allerdings hatte Hiesfeld auch einige lichte Momente, wie beim achtbaren Auftritt gegen Neukirchen und dem Unentschieden gegen Lürrip.

"Die Erfahrung, dass in der Verbandsliga die Tabelle nicht immer ganz so aussagekräftig ist, haben wir am vergangenen Wochenende auf schmerzhafte Art und Weise gemacht. Wir sind also gewarnt, müssen aber natürlich die Zähler nach Vorst holen", sagt der Übungsleiter. Dazu passt die unmissverständliche Forderung auf der vereinseigenen Facebook-Seite: "Wir müssen uns jetzt dringend fangen und endlich das Potenzial abrufen." Und damit dies auch möglichst in die Tat umgesetzt wird, fährt auch ein Fanbus mit in Richtung Hiesfeld, wo noch einiges Plätze frei sind.

Quelle: RP
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