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Lokalsport
TV Vorst ist in Korschenbroich Favorit

Verbandsliga. Handball: Nach dem erneuten Einzug in das Final-Four Turnier im Kreispokal geht es nach der Karnevalspause für das Team von Trainer Dirk Heghmanns am Samstag um 19.30 Uhr um Meisterschaftspunkte beim TV Korschenbroich II. Von Marcel Püttmanns

Startet der TV Vorst in dieser Saison noch irgendwann richtig durch? Bei noch elf ausstehenden Begegnungen kündigt sich die heiße Phase der laufenden Verbandsliga-Spielzeit allmählich an. Wenn das ausgemachte Ziel, ein Platz unter den ersten Vier, realisiert werden soll, dürfen nicht mehr allzu viele Zähler abgegeben werden. Die Liga präsentiert sich gerade im Kampf um die vorderen Plätze unverkennbar ausgeglichen. Mit 16 Punkten rangieren die Grün-Weißen derzeit mitten im Ballungszentrum. Den Vierten Lank trennen vom Zehnten Korschenbroich mickrige drei Zähler. Kein schlechter Zeitpunkt also, um endlich ein paar Gänge hochzuschalten.

So durchwachsen die letzten Monate auch liefen, als wahres Trostpflaster erweist sich wieder einmal der Kreispokal. Vor der Karnevalspause sicherten sich die Vorster mit einem ungefährdeten 32:18 Auswärtserfolg beim Landesligisten Sportverein Straelen den erneuten Einzug ins Final-Four. Die Titelverteidigung erscheint keinesfalls utopisch, wenn die Grün-Weißen Anfang April im Halbfinale zunächst auf den TSV Kaldenkirchen treffen. Mit eben jenem Ligakonkurrenten machte die Mannschaft von Trainer Dirk Heghmanns vor der Pause gute Erfahrungen und fuhr zu Hause die volle Punkteausbeute ein (32:28). In Ekstase versetzte der Heimsieg freilich niemanden. Zu offensichtlich waren zeitweise die notorischen Schwächen in der Offensive. " Wir üben unverändert zu wenig Druck aus und schaffen es nicht in die Nahtstellen zu gehen. Daneben treffen wir nach wie vor zu viele schlechte Entscheidungen bei der Wurfauswahl", lässt der Übungsleiter die letzten Eindrücke noch einmal Revue passieren. Immerhin kann die Arbeit in der eigenen Deckung zu großen Teilen von der Kritik ausgenommen werden. Grundsolide ist hier wohl das am ehesten zutreffendste Attribut. Insbesondere wenn Torhüter Lukas Haas zwischen den Pfosten steht, wirkt die Abwehr weitestgehend stabil. Leider steht Haas aufgrund beruflicher Verpflichtungen längst nicht in jeder Begegnung zur Verfügung.

Am Samstag reisen die Vorster zum TV Korschenbroich II (19.30 Uhr), den die Grün-Weißen mit einem Erfolg in der Tabelle auf Distanz halten könnten. Die Gastgeber bewegten sich zuletzt insbesondere in der Vorwärtsbewegung auf niedrigem Niveau, entführten in Mülheim dennoch mit 18:17 beide Zähler. Nichtsdestotrotz sollte der Tabellensechste eigentlich als klarer Favorit in das Duell gehen. Allerdings strapazierten die Vorster das Wort "eigentlich" im bisherigen Saisonverlauf bereits ein ums andere Mal gewaltig.

Quelle: RP
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