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Lokalsport
TV Vorst kann viele Fragen beantworten

Verbandsliga. Handball: Nach dem Gastspiel bei den Moerser Adlern am Samstag geht es für die Auswahl von Trainer Dirk Heghmanns gegen die Spitzenteams aus Oppum und Lank. Danach dürfte feststehen, wo es in dieser Saison hingehen wird. Von Marcel Püttmanns

Der Fahrplan bis zum Jahreswechsel verheißt dem TV Vorst einige wichtige Erkenntnisse. Wohin wird die Reise in der Tabelle der Verbandsliga gehen? Ist die Mannschaft nach den jüngsten drei Siegen in Serie auf dem Weg zur gewünschten Konstanz? Fragen, die nach dem Auswärtsauftritt bei der Moerser Adler HSG (Sa. 19.30 Uhr) und den Spitzenspielen gegen Oppum und Liga-Primus Lank aus Vorster Sicht hoffentlich positiv beantwortet werden können.

Trotz der maximalen Punkteausbeute aus den jüngsten drei Begegnungen scheint es derzeit nicht ausgemacht, wie nah die Grün-Weißen an ihrer Bestform dran sind. Zu harmlos präsentierten sich die Kellerkinder aus Mülheim und Hiesfeld in den entscheidenden Situationen, und auch die Adler Königshof waren im Derby gegen Vorst meilenweit von ihrer eigentlichen Leistungsstärke entfernt.

"Erst einmal freuen wir uns natürlich über die Ergebnisse. Insgesamt sehe ich die Mannschaft aber noch nicht abschließend gefestigt. Wir erlauben uns nach wie vor zu viele Schwächeperioden innerhalb eines Spiels. Zu viel hängt momentan von der individuellen Klasse einiger Akteure ab", bleibt Trainer Dirk Heghmanns vorerst skeptisch, lobt jedoch auch ausdrücklich die Einstellung seines Teams: "Mir hat die Selbstverständlichkeit, mit der wir auf Rückstände reagiert haben, sehr gut gefallen. Nach dem verpatzten Auftakt in Mülheim sind wir nicht konzeptlos angerannt."

Bei einem Blick auf die zuletzt sehr ausgeglichen verteilte Torschützen-Statistik fällt ein Name auf, der sonst nicht unbedingt im Mittelpunkt steht. Rechtsaußen Christoph Dohmen war in den vergangenen Partien die Zuverlässigkeit in Person. Der Feuerwehrmann bestach vor allem durch eine kluge Wurfauswahl und eine beachtliche Trefferquote. Dass der Routinier dabei gewohnt kompromisslos seine Defensivaufgaben erledigte, versteht sich von selbst.

Neben Dohmen galt auch diversen Kräften aus der zweiten Mannschaft die Aufmerksamkeit. So machte beispielsweise am vergangenen Wochenende Tobias Jurich in Abwesenheit von Defensivorganisator Lukas Schuffelen einen guten Job im Mittelblock. Jurich ist nur einer von vielen Akteuren aus der Reserve, die im bisherigen Saisonverlauf Einsatzzeit in der Ersten erhielten. "Auf diese Weise können wir wirkungsvoll auf Ausfälle reagieren oder den Leistungsträgern eine kurze Verschnaufpause gönnen", berichtet Heghmanns.

Wer womöglich am Samstag in Moers eine Bewährungschance erhalten wird, ist derzeit noch völlig offen. Fakt ist allerdings, dass mit den Adlern der eindeutig schwächste der nächsten drei Gegner auf die Vorster wartet. Die Gastgeber mussten am vergangenen Spieltag gegen den TSV Kaldenkirchen eine schallende Ohrfeige hinnehmen (22:36).

Quelle: RP
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