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Lokalsport
TV Vorst lädt Lobberich zum Duell der Absteiger

Handball-Verbandsliga. Die Verbandsliga steht in dieser Saison bislang erwartungsgemäß für eine hohe Leistungsdichte. Alle Prognosen sehen sieben Teams auf Augenhöhe im Kampf um die vorderen Plätze. Mittendrin die Handballer des TV Vorst. Nach der Niederlage vor der dreiwöchigen Pause gegen Lank (25:30) lautet die Bilanz gegen die direkten Konkurrenten bisher zwei zu eins für die Grün-Weißen. "Wenn du dann allerdings in Oberhausen verlierst, ist diese Statistik nicht besonders viel Wert", betont Trainer Dominique Junkers. Von Marcel Püttmanns

Generell hält sich Oberhausen wacker in der Spitzengruppe, auch der TV Jahn Hiesfeld zeigte schon einige vielversprechende Ansätze.Zuletzt muckten überdies mit Grefrath und St. Tönis Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte auf und sorgten für wilde Ergebnisse. Somit bliebt festzuhalten, dass ein Großteil der Liga ein wenig auf der Suche nach der berüchtigten Konstanz ist. Mit einer Ausnahme: Dem TV Lobberich, und damit dem nächsten Heimgegner der Grün-Weißen (Sa.

19.30 Uhr). Als bislang einziges ungeschlagenes Team grüßen die Gäste von der Tabellenspitze. Boten die ersten Begegnungen teilweise spielerische Magerkost, strahlte Lobberich zuletzt reichlich Dominanz und Souveränität aus. Insbesondere der sehr robuste und physische Innenblock stach einige Male heraus. Ähnlich wie gegen Lank stehen die Vorster im Duell der Oberliga-Absteiger demnach vor der Aufgabe, probate Mittel gegen eine kompakte Deckung zu finden.

"Auch wenn uns dies vor der Pause eher suboptimal gelungen ist, brauchen wir uns am Wochenende sicherlich nicht zu verstecken. Die sehr guten Trainingseindrücke zeigen mir, dass wir die richtigen Mittel im Repertoire haben. Wir müssen diese lediglich im Spiel abrufen und geduldig bleiben", sagt Junkers. In der Vorsaison triumphierte jeweils der Gastgeber. Kein schlechtes Omen für die Vorster.

(MP)
 
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