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Lokalsport
TV Vorst nimmt Sonntag Abschied von der Oberliga

Lokalsport: TV Vorst nimmt Sonntag Abschied von der Oberliga
Maik Tötsches (Nr. 19) spielt auch in der Verbandsliga für Vorst. FOTO: SAmla
Handball-Oberliga. Am Wochenende heißt es den TV Vorst Abschied nehmen von der Oberliga. Allzu viel Melancholie sollte das letzte Saisonspiel gegen die DJK Unitas Haan (So. 11.30 Uhr) allerdings nicht auslösen. Nach der katastrophalen Hinrunde hatten die Grün-Weißen bereits frühzeitig Gelegenheit, sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen in der nächsten Spielzeit wieder in der Verbandsliga an den Start gehen zu müssen. Von Marcel Püttmanns

Generell ist für einen wehleidigen Blick zurück kaum Platz. Trotz aller Unkenrufe haben die Vorster in ihren zwei Jahren Oberliga für Aufsehen gesorgt und in der Premieren-Saison gar auf Anhieb einen sicheren Mittelfeldplatz erarbeitet. Auch in der nun zu Ende gehenden Rückrunde unterstrich der Vorletzte noch einmal seine Ligatauglichkeit.

"Wir wollen unseren Anhängern, die uns auch in schwierigen Zeiten stets vorbildlich unterstützt haben, einen würdigen Ausklang bieten. Gegen Haan haben wir in der Hinserie die lang ersehnten ersten Zähler geholt. Damit würde sich der Kreis schließen. Insgesamt können wir die Liga mit erhobenem Haupt verlassen", sagt Trainer Dirk Heghmanns. Ein Erfolg würde zudem definitiv den vorletzten Rang sichern und somit eventuell eine Hintertür für die kommende Spielzeit offen lassen. Noch immer ist die Zusammensetzung der Klassen unklar. Einfach wird die Aufgabe gegen den Tabellenneunten indes nicht. Die Gäste mischten nach einer ebenfalls desolaten Hinrunde die Konkurrenz gehörig auf und fuhren zwischenzeitlich neun Siege in Serie ein. Von einer derartigen Aufholjagd träumten auch die Grün-Weißen lange Zeit. Unmittelbar im Anschluss an die Begegnung findet die traditionelle Saisonabschlussparty der Vorster statt. " Sonntagmorgen gehört zwar nicht zu unseren Lieblingsterminen, aber das bekommen wir schon hin", schmunzelt Heghmanns. Derweil muss der Abschied aus der Oberliga keinesfalls von Dauer sein. Der Kader sollte in der nächsten Spielzeit stark genug besetzt sein, um gleich wieder ein Wörtchen bei der Vergabe der vorderen Plätze mitreden zu können. Insbesondere die jungen Akteure um Maik Tötsches, Tim Nilles oder Konstantin Berg sind längst nicht am Zenit ihrer Entwicklung und dürften in der Verbandsliga für Furore sorgen.

Quelle: RP
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