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Lokalsport
TV Vorst reist nicht ganz chancenlos nach Lobberich

Kempen. Ein Sieg würde den Abstand zur Spitze verringern .

Die Handballer des TV Vorst könnten am kommenden Wochenende noch einmal gehörig Würze in den Meisterschaftskampf der Verbandsliga bringen. Ein Sieg im Topspiel beim Tabellenführer TV Lobberich (Sa. 17.45 Uhr) würde den Abstand zur Spitze auf zwei Punkte verringern. Nicht, dass bei den Grün-Weißen irgendein Zwang vorherrsche, in naher Zukunft unbedingt die Tabellenspitze zu ergattern, aber dankend ablehnen würden die Vorster sicherlich auch nicht.

Etwaige Spekulationen um ein direktes Eingreifen ins Aufstiegsrennen könnten überdies schnell in der Versenkung verschwinden. Im Falle einer Niederlage dürfte diese Thematik vom Tisch sein. Chancenlos reist die Mannschaft von Trainer Dominique Junkers gewiss nicht zum Liga-Primus. Die Grün-Weißen treten mit dem Empfehlungsschreiben von drei starken Auswärtsauftritten in Folge an. Punkte in Geistenbeck, Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen und Lank holt man nicht mal eben im Vorbeigehen.

"Auswärts hatten wir zuletzt einen guten Lauf. Um in Lobberich zu bestehen, müssen wir nahtlos an diese Leistungen anknüpfen. In solchen Duellen muss fast alles glatt gehen", sagt der Übungsleiter, der sichtlich froh über die zurückliegende spielfreie Woche ist: "So blieb uns mehr an Zeit die zahlreichen kleineren und größeren Blessuren auszukurieren, sowie etwas zu verschnaufen. Wir werden definitiv einen fitten und möglichst breiten Kader brauchen." Die Hausherren offenbarten im bisherigen Saisonverlauf auf beiden Seiten des Feldes kaum Schwächen. Insbesondere die robuste Defensive, mit einem kompakten Innenblock und einem sehr starken Torhüter Matthias Hoffmann, weiß zu gefallen. In eigener Halle verlor der Spitzenreiter lediglich Mitte November gegen Geistenbeck, kam vor gut zwei Wochen jedoch vollkommen überraschend nicht über ein 21:21-Unentschieden gegen St. Tönis hinaus.

(mcp)
 
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