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Lokalsport
TV Vorst schlägt sich selbst in der Schlussphase

Verbandsliga. Der TV Vorst hat am 17. Spieltag der Verbandsliga erneut nicht die erhofften Big Points einfahren können. Dabei deutete bei der 28:32 (13:12) Heimniederlage gegen den SV Neukirchen lange Zeit einiges auf einen gelungen Abend hin. 40 Minuten machten die Grün-Weißen ein ordentliches Spiel, um dann in der entscheidenden Phase unerwartet und unerklärlich einzubrechen.

Volle Bank, volle Punktzahl - lautete vor der Partie gegen den Aufstiegskandidaten die Marschroute der Vorster. Zum ersten Mal seit gefühlten Ewigkeiten stand Trainer Dirk Heghmanns nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich Manuel Stelzhammer musste verletzt passen. Und die Hausherren nutzten die Gegebenheiten, um sich nach leichten Anlaufschwierigkeiten achtbar aus der Affäre zu ziehen. Variabel zogen die Grün-Weißen ihr Offensivspiel auf und erarbeiteten sich zahlreiche Wurfpositionen. "Wir waren in der ersten Hälfte das deutlich aktivere Team. Leider haben wir wieder einmal zu viele Möglichkeiten leichtsinnig liegengelassen", ärgerte sich der Übungsleiter.

Neukirchen wirkte in den ersten 30 Minuten oftmals verhalten und ohne großen Elan. Einzig und allein Christian Ginters stellte mehrfach seine Klasse unter Beweis. Als die Vorster unmittelbar nach dem Seitenwechsel den Zug zum Tor merklich erhöhten und die Gäste kurzzeitig überrannten (19:14), drängte sich den Zuschauern in der Rudi-Demers-Halle das Wort "Vorentscheidung" vehement auf. Aber weit gefehlt. Neukirchens Spielertrainer Jörg Förderer hielt es nun nicht mehr auf der Bank. Und tatsächlich wirkten die Aktionen der Gastgeber nach der Einwechslung des Routiniers sichtbar zielstrebiger und durchdachter. Unbeeindruckt holte der Tabellenzweite Treffer um Treffer auf und setzte die Grün-Weißen in den letzten zehn Minuten mit all seiner Erfahrung Schachmatt. "Wir haben uns heute selbst geschlagen. Es gibt keine plausible Erklärung dafür, warum wir nach 40. Minuten wieder in unser altes Muster verfallen sind", resümierte Heghmanns.

Vorst: Haas - Bröxkes (11/2), T. Nilles (1), Kreilein (4), Tötsches (3), Imöhl (1), L. Schuffelen (1), Sufryd (2), Mertens (1), Berg, Dohmen (4)

(MP)
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