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Lokalsport
TV Vorst: Schwere Aufgabe nach dem Familienfest

Handball-Oberliga. Beim TV Vorst lief in den ersten beiden Saisonwochen alles ein wenig zu glatt. Souverän meisterten die Grün-Weißen ihre Aufgaben und setzten vor allem beim Heimsieg gegen Geistenbeck eine Duftmarke (34:27). Was zunächst leicht paradox klingt, vermochte Trainer Dominique Junkers nach der jüngsten Pleite in Oberhausen (23:30) plausibel zu erklären: "Der fulminante Auftritt gegen Geistenbeck war für einen solch frühen Zeitpunkt in der Saison womöglich zu dominant. Es lief an diesem Abend einfach fast alles perfekt. In Oberhausen war die Favoritenrolle phasenweise Gift für uns, und gerade in der ersten Halbzeit fehlte gegen einen insgesamt eher durchschnittlichen Konkurrenten die nötige Präsenz. Der unbedingte Wille war bei den Hausherren einfach deutlich spürbarer."

Vielleicht kam der erste kleine Dämpfer genau zur richtigen Zeit. Am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) werden die Vorster in jedem Fall ihr gesamtes Leistungsspektrum auf die Platte bringen müssen, denn mit der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen gastiert ein echtes Schwergewicht in der Rudi-Demers-Halle. "Bei den Gästen lief bislang vieles nicht wie gewünscht, dennoch halte ich sie für die individuell am besten besetzte Mannschaft in der Verbandsliga. Wir müssen insbesondere den Aktionsradius des Top-Torjägers Kevin Weidemann eingrenzen, dürfen dabei aber auch nicht den Fokus auf die anderen Spieler verlieren", betont der Übungsleiter.

Im Vorfeld der Begegnung lädt der TV Vorst ab 10.30 Uhr zum alljährlichen Handball-Familienfest ein. Unter Anleitung der Herrenteams sollen die Kinder spielerisch an den Sport herangeführt werden. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls bestens gesorgt sein.

(MP)
 
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