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Lokalsport
TV Vorst trifft auf alten Kontrahenten

Verbandsliga. Handball: Nach zwei Jahren gibt es wieder ein Duell gegen den TSV Kaldenkirchen. Die Mannschaft von Dirk Heghmanns wird dann mit einem kleinen Manko zu kämpfen haben, denn in der Kaldenkirchener Halle herrscht ein Harzverbot. Von Frank Langen

Nachdem am Ende doch etwas enttäuschendem Saisonauftakt, der am vergangenen Wochenende mit einem 23:23 zu Hause gegen die HSG Wesel eingeläutet wurde, war beim TV Vorst keiner so richtig begeistert über die zuvor gezeigte Vorstellung. Obwohl sich die Schützlinge von Trainer Dirk Heghmanns viel vorgenommen hatten, schien es so als ob sich die Seuche, die sich schon in der vorherigen Oberligasaison über die ganze Spielzeit zog, auch nach dem Abstieg in die Verbandsliga weiter am Trikot des TV Vorst klebt. Mit Florian Knetsch und Lukas Haas hatten die Vorster zwar im Tor zwei sichere Rückhalte, aber während es in der Abwehr weitgehend geordnet zu ging, offenbarten die Grün-Weißen im Angriff viele Mängel und wirkte dabei zusätzlich noch unkonzentriert.

Beim TSV Kaldenkirchen soll das ab Samstag ab 19 Uhr anders laufen. Nach zwei Jahren stehen sich die beiden alten Kontrahenten wieder einmal gegenüber, wobei es auf beiden Seiten neue Gesichter gibt. Da in der Halle an der Kaldenkirchener Ravenstraße ein absolutes Harzverbot besteht, sieht Vorst-Trainer Dirk Heghmanns zunächst den Vorteil erst einmal aufseiten der Gastgeber, die allerdings bei der HSG Mülheim mit 27:28 ebenfalls einen nicht erwünschten Saisonstart hinlegten. "Wenn ohne Harz gespielt wird, dann ist es so, als ob wir eine andere Sportart betreiben. Kaldenkirchen ist die Verhältnisse von zu Hause ja gewohnt. Wir müssen uns erst dran gewöhnen", sagt Heghmanns. Durch das fehlende Harz wird dem Ball beim Werfen etwas an Geschwindigkeit genommen, aber auch die Zielgenauigkeit erfährt eine breite Streuung. Die Folge wären dann viele Ballverluste, die zu entscheidenden Gegentore verhelfen könnten. Das allerdings viele Tore in dem Spiel fallen werden, davon geht Heghmanns nicht gerade aus. Wie gegen Wesel ist es wieder sein Ziel auch gegen Kaldenkirchen möglichst nicht mehr als 20 Gegentreffer zu kassieren. Nach vorne hin muss es dann aber wesentlich besser laufen. Das alles weiss der Vorster Übungsleiter zu genau und hofft, dass bis zum Spielbeginn die Köpfe seiner Schützlinge frei genug sind, um auch das Manko des fehlenden Harzes mit spielerischer Dominanz wett zumachen und beide Punkte mit nach Hause zu nehmen. Das ist auch von Nöten, wenn vorne mitgespielt werden soll. Eine Niederlage käme hier zu einem ungünstigen Zeitpunkt und das gesteckte Ziel, sich in der oberen Tabellenregion zu etablieren, müsste vorerst einmal etwas weiter nach hinten gerückt werden.

Quelle: RP
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