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Lokalsport
Uerdingen bleibt im Spiel um Platz drei chancenlos

Wasserball. Die Wasserball-Männer des SV Bayer Uerdingen sind auch im zweiten Aufeinandertreffen gegen Waspo Hannover im Spiel um die Bronzemedaille ohne Chance geblieben. In der niedersächsischen Hauptstadt gab es nach der 5:18-Heimniederlage am vergangenen Mittwoch diesmal ein ebenso deutliches 4:18. Hannover ist damit seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat die Serie mit 2:0 gewonnen. Trotz der beiden Niederlage darf der SV Bayer aber hocherhobenen Hauptes in die Sommerpause gehen. Platz vier ist innerhalb der eigenen Zielvorgabe, er berechtigt sogar zur Teilnahme am Europapokal. Der internationalen Start soll auf jeden Fall wahrgenommen werden, war von Abteilungsleiter Rainer Hoppe zu hören.

Das Spiel in Hannover stand für die Uerdinger von Beginn an unter keinem guten Stern. Neben dem scheidenden Trainer Kai Küpper fehlten in diesem letzten Saisonspiel aus unterschiedlichen Gründen auch noch Oliver Greck, Sven Roeßing, Lazar Kilibarda, Julian Fleck, Gerrit Pape und Ben Reibel. Dies nutzte Milos Sekulic, der Küpper als Trainer vertrat, aus, um Jugendspielern wie Max Gredig, Peer Oberhoff, Moritz Wlasowicz und Jonathan Ruetz erstmals Bundesliga-Luft schnuppern zu lassen. Auch wenn der Bayer-Nachwuchs seine Sache recht gut machte, gegen das hochkarätige Team von Waspo Hannover war kein Kraut gewachsen. Insbesondere im Angriff fehlten auf Uerdinger Seite einfach die Optionen und Varianten, was den Hannoveranern dann bereits frühzeitig die Einleitung ihres eigenen Angriffs erlaubte. "Tim Wollthan und ich hätten uns im letzten DWL-Spiel sicherlich ein etwas andere Ende gewünscht. Dennoch können wir auf eine tolle letzte Saison zurückblicken", sagte Bayer-Kapitän Bartek Luczak, der wie Wollthan die Badehose an den Nagel hängt.

(F.L.)
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