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Uerdingen und St. Tönis heute auswärts

Lokalsport: Uerdingen und St. Tönis heute auswärts
Uerdingens Angreifer Gürhan Ger (Bildmitte) verpasste das Abschlusstraining. Ob er heute Abend beim VfB Speldorf für seine Mannschaft auflaufen kann, entscheidet sich erst kurzfristig. FOTO: Raiko gayk
Landesliga. Fußball: Der VfB reist zum VfB Speldorf (Beginn: 19.30 Uhr), die Teutonia tritt um 19.45 Uhr beim VfB Homberg an. Von Alex Gruber

Immer wieder betont Karl-Heinz Himmelmann, Trainer des Fußball-Landesligisten Teutonia St. Tönis, wie sehr sich seine Mannschaft als Einheit weiterentwickelt hat. "Das ist ein großer Schritt im Gegensatz zur vergangenen Saison", sagt der Coach. Doch nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz bedeutet dies, Fingerspitzengefühl haben zu müssen. So wie am Sonntag, als Hoffnungsträger Dennis Lerche (19) neben seinem Freistoß zum 1:1 zu viel mit den Gegenspielern und dem Schiedsrichter zu bereden hatte. Als Lerche die Gelbe Karte sah, zog Himmelmann sofort die Reißleine und nahm den Heißsporn vom Platz, um keine Gelb-Rote Karte zu riskieren. Lerche hätte natürlich gerne weiter gespielt und war nicht begeistert. Aber eine solche Maßnahme ist auch für die Mitspieler ein Signal, hier werden keine Alleingänge geduldet. Trotzdem lobt Himmelmann die Qualitäten des Dennis Lerche, die Spiele entscheiden können. Lobende Worte gab es auch für den ebenfalls erst 19-jährigen Tolunay Eyüpoglu, der vorne viele Wege ging.

Mit zwei Siegen ist St. Tönis prächtig gestartet, doch der nächste schwere Brocken wartet bereits heute (19.30 Uhr) auf die Teutonia. Beim Oberligaabsteiger VfB Homberg gilt es zu zeigen, ob der Coup gegen Kleve nur eine Eintagsfliege war und wie viel Substanz der 3:1-Sieg gekostet hat. Homberg auf der anderen Seite ist bisher noch vieles schuldig geblieben. Ein Punkt zum Auftakt gegen den DSV 1900 und dann ein 0:2 beim PSV Wesel, der Druck ist bereits da beim VfB. "Ich bin überrascht, dass Homberg noch nicht so gepunktet hat, sie haben große Qualität", sagt Karl-Heinz Himmelmann. Um auch in Duisburg den bisher erfolgreichen Weg fortzusetzen, plant der Trainer Veränderungen. "Wir haben einen breiten Kader, da sollen auch alle spielen", kündigt er an. Doch vor allem hofft der Coach auf die richtige Einstellung seines Teams: "Wir können nicht zurückschalten."

Das dritte Spiel in sieben Tagen zehrt an der geistigen und körperlichen Frische der Fußballer des VfB Uerdingen. Heute Abend (19.45 Uhr) treten die Blau-Gelben am dritten Spieltag der Landesliga beim VfB Speldorf an. "Das ist nicht viel Zeit, wir müssen jetzt ordentlich regenerieren", sagte Trainer Stefan Rex nach dem 2:2 beim VfL Rhede. Denn weil der VfB bereits am Donnerstagabend vollen Einsatz gezeigt hatte, fehlten am Sonntagnachmittag in der Schlussphase bereits einige Körner.

Zusätzlich zu diesem anspruchsvollen Spielplan steht der Kader des VfB aufgrund von Verletzungen noch nicht in vollem Umfang zur Verfügung. Immerhin stand in Philip Grund gegen Rhede einer der Langzeitverletzten mal wieder für ein paar Minuten auf dem Platz. Doch dafür sind andere Baustellen dazu gekommen. Gürhan Ger und Christoph Karkoschka konnten beim Abschlusstraining nicht mitwirken, ihr Einsatz ist offen. Den rotgesperrten Bastian Paschke wird wie gegen Rhede Giulio Wies ersetzen. Eine Alternative wäre auch Zugang Jan Visser, doch dieser laboriert an einer Fußverletzung.

In Mülheim an der Ruhr erwartet die Uerdinger ein Team, das nach zwei Spielen ohne Punktgewinn schon gehörig unter Druck steht. Zum Auftakt gab es für den VfB Speldorf ein 0:3 zu Hause gegen Rhede, welches die VfB-Verantwortlichen vor Ort verfolgten. In Amern steigerte sich Speldorf, ging aber trotzdem mit 1:2 als Verlierer vom Platz. "Wir wollen auch im dritten Spiel zeigen, dass wir in der Liga mithalten können", sagt VfB-Trainer Stefan Rex, der grundsätzlich zufrieden ist mit dem, was sein Team in den ersten beiden Spielen gezeigt hat: "Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Speldorf." Gelingt den Uerdingern im Duell der VfBs noch einmal eine erste Halbzeit wie gegen Rhede, dann ist auch in Mülheim alles möglich.

Quelle: RP
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