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Lokalsport
Uerdingen will unter die ersten Vier

Bundesliga. Wasserball: Mit dem neuen Trainer Tim Focke wurden beim SV Bayer neue Strukturen eingeführt. Ziel ist es mittel- und langfristig an die Spitze zu kommen Von Frank Langen

Für den SV Bayer Uerdingen gab es in der vergangenen Saison mit Platz vier einen versöhnlichen Abschluss in der Hauptgruppe A. Der unerwartete Pokalsieg, am grünen Tisch wurde die Finalniederlage gegen Spandau in einen Sieg umgewandelt, rundete natürlich den insgesamt gesehen sportlichen Erfolg am Waldsee ab. Allerdings ist das mit dem Pokalsieg noch nicht amtlich, da Spandau Protest eingelegt hatte und das Thema in den nächsten Wochen erst mal das Sportgericht beim DSV beschäftigen wird. Dass die Uerdinger am 6. November dennoch zum Supercupspiel der Bundesliga nach Spandau reisen müssen gibt dem Ganzen noch eine pikante Note.

Von alledem will der neue Bayer-Trainer Tim Focke allerdings nicht viel wissen. Seit gut drei Monaten ist der ehemalige Nationalspieler in Amt und Würden mit dem Ziel, neue Strukturen in den Verein einzubringen, die mittel- und langfristig Erfolge und den SV Bayer Uerdingen näher an die Spitze bringen sollen. Neben Titelverteidiger Spandau und dem ASC Duisburg will auch Waspo Hannover um den Meistertitel zur neuen Saison mitspielen. Am Waldsee hingegen wird der direkte Platz hinter diesem Trio anvisiert. Mit Neukölln und Esslingen gibt es allerdings auch andere Vereine, die das möchten. Dass Tim Wollthan seine Karriere beendet hat und künftig als Co-Trainer am Wasserrand steht, schmerzt zwar sehr, aber mit den Neuzugängen Marvin Thran und Torwart Dustin Bauch sowie Rückkehrer Tobias Gietz sehr gut aufgestellt. Für Focke war der Auftritt in der ersten Runde des Europapokals trotz der beiden Niederlagen ein positives Erlebnis. "Wir haben gut mitgehalten, bloß am Ende fehlte uns etwas die Physis", sagte Focke. Mit einem positiven Gefühl soll auch die neue Bundesliga-Saison angegangen werden. Gleich zum Auftakt gibt es am Sonntag um 18 Uhr am Waldsee gegen den ASC Duisburg das Topspiel des ersten Spieltages. Als nächstes folgen dann drei Auswärtsspiele in Serie. Im schlimmsten Fall startet der SV Bayer mit vier Niederlagen, was aber wiederum kein Beinbruch wäre.

"Wir befinden uns in einem Entwicklungsprozess und die Saison ist noch lang", sagt Focke mit dem Hinweis, dass unter seiner Leitung das Team bezogen auf Fitness und Athletik einen Schritt nach vorne gemacht hat. So heißt es letztendlich, die Ruhe bewahren und möglichst versuchen, frühzeitig oben einen Platz zu sichern, um nicht in die Play-downs zu kommen

Quelle: RP
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