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Lokalsport
Vasiljevs war ein Kandidat für Olympia-Qualifikation

Sein Vater, der neue Trainer der lettischen Nationalmannschaft, wollte den Krefelder Kapitän nach Riga locken.

Obwohl Herberts Vasiljevs wegen einer Ellenbogen-Prellung beim Turnier in Bremerhaven pausierte, war er mit an die Nordsee gefahren. Ohne diese Verletzung wäre der Kapitän vielleicht gar nicht in den Mannschaftsbus gestiegen, weil ihn sein Vater Haralds, der jetzt neuer Trainer der lettischen Nationalmannschaft ist, für die Spiele bei der Olympia-Qualifikation in Riga nominieren wollte. "Auch der Vorgänger meines Vaters hatte schon diesen Plan. Aber es gab Bedenken von Verbandsseite. Durch die Verletzung hatte sich die Sache aber dann von selber erledigt", sagte der Kapitän am Rande des Turniers im Gespräch mit unserer Zeitung. So schaute sich der 40-Jährige das Geschehen von der Tribüne aus an. Nach der unglücklichen Niederlage gegen die Roosters meinte er: "Iserlohn war ein Gegner, der mit uns auf Augenhöhe ist. Insgesamt haben wir gut gespielt, zwischendurch war es aber mal etwas chaotisch. Wir müssen noch konzentrierter spielen. Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung. Iserlohn spielt noch mit dem gleichen System wie im Vorjahr, ändert nun aber im Laufe des Spieles mal die Taktik. Die haben die halbe Mannschaft ausgetauscht und hatten noch zwei Neuzugänge dabei, deshalb war es nicht einfach, sich darauf einzustellen. Die Roosters sind im Kampf um einen Play-off-Platz sicher einer unserer direkten Konkurrenten."

Nach dem Spiel gegen Ritten Sport sagte er: "Das war ein besseres Trainingsspiel, da geht man halt nicht hart und konzentriert genug zur Sache, was man aber auch verstehen muss, weil sich keiner verletzen will. Wir haken das ab, aus diesem Spiel kann man keine Schlüsse ziehen. Wenn ich auch auf Grund meiner Verletzung nicht gespielt habe, war es für mich besser, mit der Mannschaft zu fahren und die Abläufe mit zu erleben, als zu Hause zu bleiben und vielleicht alleine zu trainieren. Wir haben schon auf der Rückfahrt aus Bremerhaven unsere Augen auf Mittwoch gerichtet. Da wollen wir natürlich voll da sein. Ich denke, wir befinden uns auf Augenhöhe mit den Tschechen. Sie haben sicherlich den Heimvorteil. Sie werden aggressiv auf den Körper gehen, aber wir haben einen Kader, um Ostrava schlagen zu können."

(JH)
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