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Lokalsport
Verletzungssorgen bei der HSG Krefeld

Dritte Liga. Handball: Zum Ende der Hinrunde winkt der Mannschaft wieder die alleinige Tabellenführung. Von Heinrich Löhr

Mit der Auswärtspartie bei der SG Schalksmühle-Halver endet am kommenden Samstag die Hinrunde für die HSG Krefeld. Der Anwurf in der Sporthalle der Ganztagsschule in Halver ist um 19.30 Uhr. "Ein für uns nur schwer ausrechenbarer Gegner", mit diesen Worten charakterisiert HSG-Trainer Olaf Mast den kommenden Kontrahenten. Die fünf Abgänge zu Beginn der Saison wurden ausnahmslos durch Spieler aus Osteuropa kompensiert. Ein Konzept, das aber bisher nicht aufzugehen scheint, denn mit 13:15 Punkten rangiert das Team im Mittelfeld der Tabelle. Die bisher eher durchwachsenen Leistungen - zuletzt gab es eine 23:25-Niederlage beim Schlusslicht ATSV Habenhausen - sind aber auch einer Vielzahl verletzter Spieler geschuldet. SGSH-Trainer Mathias Grasediek, der zum Saisonende nach über 20 Jahren in Schalksmühle aufhören wird, ist Woche für Woche gezwungen, das Gesicht seiner Mannschaft zu verändern.

Mit Verletzungen zu kämpfen hat aber auch HSG-Coach Olaf Mast. Am Samstag definitiv nicht zur Verfügung stehen wird weiterhin Abwehrchef Stefan Pletz, dessen Entzündung immer noch keinen Einsatz zulässt. Gleiches gilt für den Knorpelschaden im Knie von Linksaußen Marc Pagalies. Beide Spieler beabsichtigen derzeit, am kommenden Montag wieder ins Training einzusteigen. "Ob das dann schon für einen Einsatz Samstag in einer Woche reicht, ein solcher dann überhaupt Sinn macht, wird man sehen müssen", sagt Mast zu dieser Perspektive. Mit Problemen an den Adduktoren angeschlagen war unter der Woche Kreisläufer Gerrit Kuhfuss, Sein Einsatz am Samstag zu mindestens fraglich. Und da auch der mit einem Doppelspielrecht ausgestattete Kai Wingert bei der ersten Mannschaft von Adler gebraucht wird, könnte es sein, dass Mast in Schalksmühle lediglich neun Feldspieler zur Verfügung stehen. Interessant ist derzeit auch die Situation an der Tabellenspitze, die der VfL Fredenbeck und die HSG Krefeld mit je 22:4 Punkten inne halten. Die bessere Tordifferenz spricht aktuell für Krefeld, der direkte Vergleich für Fredenbeck. Aus diesem Zweikampf aber könnte sehr schnell ein Dreikampf werden, denn der Tabellendritte, der Leichlinger TV (20:6 Punkte) empfängt am Wochenende Fredenbeck. Sollte Leichlingen gewinnen, wären sie mit Fredenbeck punktgleich. Sollte Krefeld dann auch Punkte lassen, hätten drei Teams 22:6 Punkte, sollte Krefeld aber gewinnen und Fredenbeck verlieren, winkt der HSG sogar wieder die alleinige Tabellenführung.

Quelle: RP
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