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Lokalsport
VfR beendet die Saison gegen SC Kapellen

Oberliga. Fußball: Nur ein Punkt reicht zur 50-Punkte-Marke. Unstimmigkeiten um Wechsel von Marcel Lüft. Von Wue Worringer

Noch 90 Minuten, dann liegt hinter dem VfR Fischeln die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte. Mit 49 Punkten stehen die Krefelder bisher als bester Aufsteiger da und sind damit nur einen Punkt von der ominösen 50-Punkte-Marke entfernt, die sich die Mannschaft als Ziel setzte. Damit würde morgen im abschließenden Heimspiel gegen den SC Kapellen-Erft (15 Uhr) schon ein Punkt reichen. Aber unabhängig vom Ausgang der Begegnung ist klar, dass dem VfR ein einstelliger Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen ist. Das war nach dem verkorksten Beginn der Rückrunde nicht zu erwarten. Dass die Grün-Weißen dem Negativ-Strudel entkamen, zeugt von gestiegener Qualität und spricht für eine gute Moral.

Trainer Josef Cherfi war ohnehin immer von seiner Mannschaft überzeugt. Dass sie die Verletztenmisere unterm Strich so gut wegsteckte, bestätigte auch seine Arbeit mit dem Trainerteam: "Wir können mehr als zufrieden sein, auch wenn wir sicher ein paar Punkte haben liegen lassen. Das Positive an den zahlreichen Ausfällen war, dass sich viele junge Spieler weiter entwickeln mussten und haben. Die Qualität ist da. Jetzt kommt es darauf an, wie die verletzten Spieler zurück kommen und wie sie ihre Leistungsfähigkeit wieder erreichen, um unsere Leistung auch in der nächsten Saison zu bestätigen."

Die Zuschauer, die morgen den Weg zur Kölner Straße finden, werden auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Denn zeitgleich spielt die 2. Mannschaft gegen den TSV Bockum um den Aufstieg. Cherfi wird daher auf beiden Seiten tätig sein und Co-Trainer Thomas Bahr zeitweise den Oberliga-Kader coachen. Ursache dafür ist der kurzfristige Wechsel von Marcel Lüft zum SC Kapellen, der für Unstimmigkeiten zwischen beiden Vereinen sorgte. Der junge Allrounder, der ohnehin wegen seiner 5. Gelbe Karte gesperrt gewesen wäre, hatte bereits dem VfR seine Zusage gegeben, was Cherfi am meisten störte. So kam der VfR den Gästen nicht entgegen, die Partie auf einen anderen Tag vorzuverlegen, und die ihrerseits nicht dem VfR, die Begegnung schon um 13 Uhr anzupfeifen.

Unabhängig vom Getöse um den Wechsel hofft Cherfi auf einen guten Abschluss: " Meine Mannschaft kann motiviert und locker auftreten. Sie hat nichts zu verlieren. Das wichtigere Spiel findet aber auf dem anderen Platz statt."

Quelle: RP
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