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VfR-Sieg durch Özkaya und Lipinski

Lokalsport: VfR-Sieg durch Özkaya und Lipinski
Aufatmen und abklatschen: Der VfR Fischeln hat die Derbyniederlage gut weggesteckt und gestern gegen den Tabellenvierten Schonnebeck mit 2:1 gewonnen. Da Torwart Halil Özcelik nach gut einer Stunde vom Platz flog, kämpften die Fischelner in der letzten halben Stunde nur noch zu Zehnt. FOTO: Thomas Lammertz
Oberliga. Fußball: Fischeln schlägt den Tabellenvierten SpVgg. Schonnebeck mit 2:1 und sichert sich drei wichtige Punkte. Nach einer Roten Karte gegen Torhüter Halil Özcelik muss die Cherfi-Auswahl eine halbe Stunde in Unterzahl überstehen. Von Uwe Worringer

Vier Tage nach der Derby-Niederlage gelang dem VfR Fischeln ein verdienter 2:1 (2:0)-Sieg gegen die SpVgg. Schonnebeck. Und ein wichtiger dazu, denn bei einer weiteren Niederlage wäre der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf bedenkliche vier Punkte geschrumpft. Gegen den Tabellenvierten zeigten die Gastgeber besonders in der ersten Halbzeit ein taktisch gute Leistung und nach der Pause vor allem ihre kämpferische Seite. Denn Keeper Halil Özcelik sah "Rot", so dass der VfR eine knappe halbe Stunde in Unterzahl spielte. Nicht nur deshalb war VfR-Trainer Josef Cherfi mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden: "Gegen Uerdingen haben wir ängstlich gespielt. Im Heimspiel wollten wir uns wieder anders präsentieren. Das war mir sehr wichtig. Wir wollten dabei ähnlich wie beim 4:1 gegen Mönchengladbach spielen. Das hat die Mannschaft vor allem in der ersten Hälfte sehr gut gemacht. Ich denke, wir können mit Selbstvertrauen in die nächsten Partien gehen."

Den VfR zeichneten in der ersten Halbzeit besonders zwei Dinge aus. Die Abwehr agierte konzentriert, so dass das primäre Vorgehen der Gäste, mit hohen Bällen über die Abwehrkette zu gelangen, nicht fruchtete. Nach vorne zeigten sich die Gastgeber spielfreudig und zielstrebig, wenn sich Räume ergaben. Die frühe Führung durch Emre Özkaya (5.) nach maßgenauem Zuspiel von Christopher Feyen trug wohl auch dazu bei, dass der VfR in der Offensive die besseren Akzente setzte. Allerdings brachten sich die Gäste stellenweise auch selbst durch in Schwierigkeiten. Wie beim 2:0 durch Alexander Lipinski, der von einer missglückten Rückgabe profitierte (20.). Zu diesem Zeitpunkt hätte es schon 3:0 stehen können, wäre Christos Pappas Distanzschuss nicht am Pfosten gelandet (14.). Lipinski hätte aber vor der Pause schon für klare Verhältnisse sorgen können. Nach Feyen-Vorarbeit scheiterte der Youngster aber an Torhüter André Bley (26.).

Natürlich erhöhten die Gäste nach dem Seitenwechsel den Druck, blieben aber zunächst ohne klare Möglichkeiten. Das änderte sich, als Özcelik den durchgebrochenen Hüseyin Ünal von den Beinen holte (64.). Für den eingewechselten Simon Gerdts musste Stefan Linser weichen, der bis dahin in der Offensive als sichere Anspielstation eine wichtige Rolle spielte. In Unterzahl sahen sich die Krefelder nun einem Angriff nach dem anderen gegenüber. Der VfR-Kasten geriet zunehmend in den Blickpunkt, auch wenn die Gäste trotz des starken Windes weiterhin auf hohe, lange Bälle setzten, die ihre Adressaten des Öfteren nicht erreichten und was dem VfR entgegen kam. Das Zittern hätte ein früheres Ende nehmen können, als der VfR einen Konter in 3:1-Überzahl fuhr, aber trotzdem nicht zum Abschluss kam (82.). So wurde es nach dem 2:1 durch Emrah Cinar noch eng (87.). Dass es zum Sieg reichte, war auch Gerdts geschuldet, der mit einem Reflex gegen Marcel Schlomm parierte und so die vehemente Gegenwehr seiner Vorderleute belohnte (88.).

Quelle: RP
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