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VfR will Revanche für Hinspielniederlage

Lokalsport: VfR will Revanche für Hinspielniederlage
David Machnik soll morgen dem Spiel des VfR Fischeln neue Impulse geben. FOTO: Lammertz
Oberliga. Fußball: Nach zwei Unentschieden in Folge ist Fischeln zu Gast beim SC Düsseldorf-West. Trainer Josef Cherfi muss gleich auf mehrere Stammspieler verzichten und fordert von seiner Mannschaft Leidenschaft von Beginn an. Von Uwe Worringer

"Lange Bälle sind eigentlich nicht das, wie ich mir Fußball vorstelle." Fischelns Trainer Josef Cherfi musste aber am vergangenen Sonntag mit ansehen, wie seine Mannschaft im Heimspiel gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter allzu häufig zu diesem Mittel griff. Zwangsläufig, denn das schnelle, sichere Kombinationsspiel ist dem VfR in den beiden Auftaktspielen etwas abhanden gekommen. Verteidigt der Gegner dazu noch geschickt und verschiebt gut, stehen die Krefelder auf heimischem Platz derzeit vor einem Problem. Nicht nur Cherfi hofft daher darauf, bald möglichst auf dem größeren Rasenplatz spielen zu können: "Ich würde das begrüßen. Aber beim aktuellen Zustand des Platzes ist das im Moment kein Thema."

Morgen spielt das sowieso keine Rolle, denn der Tabellenachte tritt nach zwei Heimspielen in Folge auswärts beim SC Düsseldorf-West an (15 Uhr). Der Aufsteiger rangiert bei drei Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone mit 24 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz. In diesem Jahr gab es für die Landeshauptstädter bisher nichts zu holen. Sowohl bei SW Essen (1:3) als auch beim SC Kapellen-Erft (0:1) ging der SC leer aus. Die jüngste Bilanz der Gastgeber nicht Cherfi aber nicht zum Anlass, den Gegner zu unterschätzen: "Das ist eine sehr gut organisierte Mannschaft. Trainer Marcus John leistet dort sehr gute Arbeit, was sich nicht in der Tabelle widerspiegelt." Der gesunde Respekt vor dem Aufsteiger resultiert sicher auch aus dem engen Hinspiel, dass der VfR durch eine schlechte Chancenverwertung gegen mit 0:2 verlor. Aber Cherfi lässt auch keinen Zweifel daran, dass er zu vergebenden drei Punkte von der Schorlemer Straße mitnehmen will: "Wir haben noch etwas gut zu machen und möchten den ersten Sieg in diesem Jahr einfahren."

Auf einige Stammspieler muss Cherfi notgedrungen verzichten. Innenverteidiger Burak Akarca sitzt seine Rot-Sperre ab und dürfte durch Damian Raczka oder Jan Siebe ersetzt werden. Möglicherweise sieht so auch das zentrale Duo aus. "Beide sind gute Innenverteidiger, aber wenn sie zusammen gespielt haben, haben sie es noch nicht gezeigt. Ich könnte mir aber sehr gut vorstellen, dass sie ihre Chance bekommen", ließ Cherfi durchblicken. Ferner fehlt Kevin Breuer, der nach absolvierter Prüfung im Rahmen seines Studiums im Urlaub ist. Die Impulse im Mittelfeld soll David Machnik geben, dem Cherfi wieder die nötige Fitness attestiert. Außerdem fehlen noch die verletzten Kevin Enke, Philipp Reichardt, Sven Kegel und Klaas Kurzke.

Um zum Erfolg zu kommen, erwartet Cherfi von restlichen Kader eine leidenschaftliche Vorstellung und mehr Ballsicherheit: "So wie es die Mannschaft nach der roten Karte gegen Hö.-Nie. gezeigt hat. Das war zuletzt nicht von Beginn an erkennbar."

Quelle: RP
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