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Lokalsport
Vorst siegt mit dem letzten Spielzug

Handball-Verbandsliga. Besser hätte der Tag ganz im Zeichen des Handballs für den TV Vorst nicht laufen können. Das gut besuchte Familienfest bereitete einen würdigen Rahmen für das Spitzenspiel zwischen den Grün-Weißen und der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen. Nach nicht immer hochklassigen, dafür aber umso spannenderen 60 Minuten behielt die Mannschaft von Trainer Dominique Junkers mit 26:25 (15:11) die Oberhand. Dass der Siegtreffer mit Ablauf der Spielzeit fiel, setzte dem gelungenen Sonntag die Krone auf.

In der prall gefüllten Rudi-Demers-Halle wollten sich beide Mannschaften ihren Anhängern von der besten Seite präsentieren. Dementsprechend rassig verlief der Start in die Begegnung. Spätestens als Andreas Sufryd aus naher Distanz den Ball ins Gesicht bekam, war ordentlich Feuer im Match. "Darauf waren wir vorbereitet. Wir wussten, dass es emotional werden kann", berichtete Junkers. Seiner Mannschaft gelang es zunächst hervorragend, den Fokus auf das Spielerische zu legen. Hinten standen die Hausherren kompakt. Torhüter Daniel Keusen steuerte einige starke Paraden bei, vorne warteten die Vorster geduldig auf ihre Chancen und agierten überaus variabel. Eine Führung über die gesamte erste Hälfte war die logische Konsequenz (6:2, 8:6, 11:8). Nach dem Seitenwechsel ließen die Grün-Weißen hochkarätige Möglichkeiten liegen und wirkten nicht mehr ganz so dominant. Die Gäste setzten nun ihre individuelle Klasse besser durch und drehten die Partie (21:22). Aber in eigener Halle wollten sich die Vorster die Punkte offensichtlich nicht nehmen lassen. Torhüter David Beurskens hielt beim Stand von 25:25 den letzten Versuch der Duisburger. Eine Auszeit und einen letzten Hammer von Pascal Mertens später brach dann kollektiver Jubel aus. "Der finale Spielzug war genauso geplant", freute sich der Übungsleiter. Vorst: Keusen, Beurskens - Bröxkes, J. Nilles, Mertens, Sufryd, M. Schuffelen, Rassmann, Imöhl, van Rissenbeck, Stelzhammer, Zimmermann, Recker, Müller

(MP)
 
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