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Lokalsport
Vorst verliert das Finale gegen TV Lobberich

Handball: Nach dem 20:15 im Halbfinale über Kaldenkirchen gab es gegen den Oberligisten ein 25:30.

Die Titelverteidigung des im Vorjahr geholten Kreispokals hat für den TV Vorst nicht sein sollen. Im Endspiel des Final-Four Turniers setzte sich Oberligist TV Lobberich gegen die Vorster mit 30:25 durch. Auch wenn es zum Pokalsieg nicht ausreichte, war Vorst-Trainer Dirk Heghmanns nach dem Finale zufrieden. Immerhin hatte er mit Andreas Bröxkes, Pascal Mertens und Manuel Stelzhammer auf drei wichtige Spieler verletzungsbedingt für diese Partie verzichten müssen. Dennoch war gerade die erste Halbzeit ein Spiel, bei dem sich auf Augenhöhe begegnet wurde und wo nur kleine Fehler den Lobberichern den Vorzug gaben. Diese machten dann angeführt von den starken auftrumpfenden Tobais Liedke und Richard Pasch in der zweiten Halbzeit alles klar, während sich Vorst noch mit Spielern aus der 2. Mannschaft achtbar aus der Affäre zog.

Im Halbfinale hatte Trainer Dirk Heghmanns alle Mann noch zur Verfügung. Sein Team tat sich lange Zeit sehr schwer gegen den Ligakonkurrenten TSV Kaldenkirchen, kämpfte sich am Ende aber sicher mit 20:15 ins Finale. Obwohl beim TSV sechs wichtige Akteure fehlten, hielten die Kaldenkirchener das von Beginn an hohe Tempo der Vorster mit. Doch dann wurden in den wichtigen Phasen auf Seiten der Grenzländer im Angriff die falschen Entscheidungen getroffen. Vorst nutzte die Gelegenheit beim Schopf, um sich bis zur Pause mit zwei Toren Differenz abzusetzen. Nach dem Seitenwechsel kam dann noch hinzu, dass die Abwehr der in weiß spielenden Vorster immer sicher stand. Wenn dann doch mal ein Wurf die Abwehrreihen durchquerte, geriet einer der drei eingesetzten Vorster Torhüter zumeist mit einer Glanzparade im Blickpunkt.

Auch der TV Lobberich hatte mit Landesligist Hülser SV im ersten Halbfinale einen Gegner vor der Brust, der ihm beim 20:19-Sieg alles abverlangte. Die Hülser spielten von Beginn an druckvoll, um Lobberich den entsprechenden Respekt einzuflößen. Das Vorhaben gelang ganz gut, denn es wurde nicht nur zwischenzeitlich ein Viertorevorsprung erspielt, sondern es ging auch mit einer Hülser 9:7-Halbzeitführung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Hüls weiter vorne. In den letzten fünf Spielminuten kam es zu spielentscheidenden Situationen, bei denen die Hülser auf einmal in Unterzahl waren. Lobberich ließ die Chancen, mit einem Mann mehr auf dem Parkett zu stehen, nicht ungenutzt und drehte noch kurz vor Ende des Spiels das Ergebnis zu seinen Gunsten. "Trotz der Niederlage können wir mit dem Spiel unser Mannschaft zufrieden sein", war nach Schlusspfiff auf der Hülser Seite zu hören.

(F.L.)
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