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Lokalsport
Vorst verliert und bleibt im Tabellenmittelfeld

Verbandsliga. Neues Jahr, altbekannte Probleme: Der TV Vorst ist unverändert weit weg von der gewünschten Kontinuität. Nach der 30:32 (14:16) Heimniederlage gegen den TV Geistenbeck verharren die Grün-Weißen weiterhin im dichten Mittelfeld der Verbandsliga und werden erneut mit den gewöhnlichen Vorwürfen konfrontiert. Chancenverwertung - so einfach und prägnant lässt sich die Fehleranalyse auf den Punkt bringen. Von Marcel Püttmanns

Mit den nun seit sechs Spielen ungeschlagenen Geistenbeckern gastierte ein Team in der Rudi-Demers-Halle, das in der Weihnachtspause offensichtlich nichts von seinem Selbstvertrauen eingebüßt hat. Von der ersten Sekunde an wirkten die Gäste hellwach und setzten die ersten Akzente. Schon früh war zu erkennen, dass die Vorster nicht mit der gleichen Konsequenz agierten wie noch beim triumphalen Erfolg in Lank. "Vieles war halbherzig. Gerade in der Defensive haben wir nicht mit der zuletzt gezeigten Aggressivität verteidigt", bemängelte Trainer Dirk Heghmanns. Dies nutzten die Gäste zu vielen leichten Treffern und lagen dementsprechend stets hauchdünn in Führung (2:3, 7:8).

An diesem Gesamteindruck sollte sich nur kurzfristig etwas ändern. Als Andreas Sufryd in der 43. Minute zum 22:21 traf, schien die Partie für die Grün-Weißen doch noch in eine positive Richtung zu laufen. Aber Geistenbeck zeigte sich unbeeindruckt und antwortete prompt (24:25). Selbstsicher und mit hoher Variabilität im Angriff zogen die Gäste ihr Konzept durch, bekamen von den Vorstern jedoch auch gerade über Außen viel Freiraum geschenkt, den der Tabellenvierte dankend annahm. Ganz im Gegensatz zu den Hausherren. Ein Zusammenschnitt der ausgelassenen Großchancen würde reichlich Material hergeben, so dass im Endeffekt die dritte Heimniederlage nur die logische Konsequenz war.

"Wer so viele hochkarätige Möglichkeiten auslässt, hat es nicht verdient zu gewinnen. Immerhin ist es uns gelungen zahlreiche Chancen herauszuarbeiten, die Dinger müssen irgendwann aber auch einfach mal rein. Jetzt stecken wir im Mittelfeld fest, und es wird in der ausgeglichenen Liga nicht leicht, da wieder rauszukommen", bilanzierte Dirk Heghmanns.

TV Vorst: Knetsch, Keusen - Bröxkes (7), T. Nilles (2), Kreilein (2), Tötsches (9), Imöhl, L. Schuffelen (6), Sufryd (2), Dohmen (2)

Quelle: RP
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