| 00.00 Uhr

Lokalsport
Vorster wollen den Höhenflug von Adler II stoppen

Verbandsliga. Handball: Am Samstag empfängt der TV Vorst um 19.30 Uhr die Reservemannschaft aus Königshof zum Lokalderby. Von Marcel Püttmanns

Die Handballer des TV Vorst haben den ersten bedeutenden Charaktertest der Saison erfolgreich bestanden. Nach der unerwarteten Niederlage gegen Lürrip (31:33) war die Bestürzung allgegenwärtig. Da der Start mit zuvor nur vier Zählern ohnehin nicht wunschgemäß verlief, schlich sich das auf Vorster Seite so ungern gehörte Wort Krise allmählich ein.

Gar nicht auszudenken, wie groß der Frust erst gewesen wäre, wenn auch die Partie beim Schlusslicht TV Jahn Hiesfeld II keine Punkte gebracht hätte. Aber die Grün-Weißen trotzten beim knappen 25:24-Sieg nicht nur der allgemeinen Drucksituation, sondern überstanden auch in der Begegnung selbst zwei heikle Phasen ohne größeren Schaden. Scheinbar komfortabel lagen die Vorster zu Beginn der jeweiligen Halbzeit vorne, sahen sich jedoch jedes Mal mit einer fulminanten Aufholjagd der Gastgeber konfrontiert. "Wenn du in einer solchen Situation nicht aufpasst, kann dir das Spiel durchaus entgleiten. Wir haben glücklicherweise nicht unsere Linie verloren und sehr besonnen agiert", sagt Trainer Dirk Heghmanns lobenderweise.

Dass der Sieg spielerisch keine Offenbarung für Vorst war, ist demnach erst einmal nur zweitrangig. Wichtig war es vor allem, den Anschluss zur Spitzengruppe nicht zu verlieren. In dieser Hinsicht bietet das Aufeinandertreffen mit der zweiten Mannschaft der DJK Adler Königshof (Sa. 19.30 Uhr) eine interessante Konstellation. Im Falle eines Heimerfolges könnten die Grün-Weißen bis auf einen Zähler an den Drittplatzierten ranrücken. Allerdings wird auf die Defensive der Vorster so einiges an Arbeit zukommen. Die Adler-Reserve stellt momentan mit 176 Treffern die statistisch beste Offensive der Liga. Im bisherigen Saisonverlauf glänzte der Aufsteiger durch hohe Variabilität und eine tief besetzte Bank. Die Mischung zwischen verdienten Routiniers und hoffnungsvollen Talente stimmte bislang. Speziell die junge Rückraumgarde um Yannik Wendler und Tim Wirtz sorgte ein ums andere Mal für Furore. "Wir müssen endlich Konstanz in unsere Leistungen bekommen und dringend nachlegen. Daher wird es Zeit den Höhenflug der Adler zu stoppen", sagt Heghmanns. Worte, die auch der Gegner aus Königshof sicherlich schon vernommen hat.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: Vorster wollen den Höhenflug von Adler II stoppen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.