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Lokalsport
Wasserballer kämpfen um den Viertelfinaleinzug

Pokal. Wasserball: Im Achtelfinale des Pokalwettbewerbs tritt Bayer in Neukölln an, und die SVK empfängt Potsdam.

Für die Wasserballer des SV Bayer Uerdingen und des SV Krefeld 72 liegt an diesem Wochenende das Achtelfinale im Deutschen Pokalwettbewerb an. Gerade der SV Bayer ist besonders heiß auf ein erneutes Duell gegen die SG Neukölln Berlin, das am Samstag um 16 Uhr stattfindet. Gab es doch gerade erst eine Woche zuvor eine empfindliche 5:11-Niederlage in der Meisterschaft gegen Neukölln, der allerdings ein großer Krankenstand im Bayer-Lager vorausgegangen war und wo den Uerdingern zum Ende hin nicht nur die Kraft, sondern auch die Spieler ausgingen. "Natürlich verliert man nicht gerne. Jetzt wollen wir aber zeigen, dass es auch anders geht", sagt Bayer-Trainer Tim Focke kämpferisch. Da für das Pokalspiel mit Sven Roessing und Tobias Gierz zu rechnen ist, wird Bayer von der Spielerqualität her besser bestückt sein. Ob beide Spieler fit genug sind, wird sich dann in Berlin zeigen. Sorgen macht einzig Mate Rajna, dem eine Ellenbogenverletzung zu schaffen macht. In diesem Jahr nicht mehr zu rechnen ist dagegen mit Ben Reibel, der mit einer Mandelentzündung außer Gefecht gesetzt ist.

Die SV Krefeld 72 ist am Samstag ab 17 Uhr im Bockumer Badezentrum Gastgeber in der Partie gegen den OSC Potsdam, der aktuell das Schlusslicht der Hauptgruppe A in der Bundesliga bildet. Die Krefelder treffen dabei auf einen alten Bekannten aus den vergangenen Jahren. Die beiden Teams kennen sich aus zahlreichen Partien der B und A-Gruppe der Wasserball-Bundesliga, die stets eng und hartumkämpft waren. Potsdam gilt mit seinem Kader und der langen Bundesliga-Erfahrung als klarer Favorit, die SVK hatte vergangenes Wochenende mit zwei Auswärtsspielen ja auch immerhin noch ein schweres Pensum zu stemmen. Trainer Gabor Bujka musste bis jetzt immer wieder auf zahlreiche Leistungsträger verzichten, hofft aber, dass er in den nächsten Spielen wieder den gesamten Kader zur Verfügung hat. "Wir haben in den letzten Partien zwei Siege gegen direkte Konkurrenten in der Gruppe verzeichnen können. Dass wir das zum Teil ohne Lukas Stöffges, Marcel Schnabl und zuletzt Yannik Zilken geschafft haben, sagt viel über die Moral meiner Mannschaft aus. So konnten jüngere Spieler mehr Erfahrungen sammeln und mussten mehr Verantwortung übernehmen. Das ist gut für die Entwicklung", gibt sich Bujka optimistisch, aber auch mit der Gewissheit, dass seine Schützlinge gegen Potsdam das Spiel so lange es geht offen gestalten möchten und bis in die Haarspitzen motiviert sind, es den Gästen so schwer wie möglich zu machen.

(F.L.)
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