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Lokalsport
Wichtiger Heimsieg für den TV Vorst

Verbandsliga. Handball: Durch das 20:19 gegen Treudeutsch Lank haben die Vorster nun gute Karten im Endspurt um den Aufstieg. Von Marcel Püttmanns

"Drei der ausstehenden vier Spiele müssen wir gewinnen", hatte Dirk Heghmanns, Trainer des TV Vorst, vor gut zwei Wochen im Hinblick auf das Saisonfinale in der Verbandsliga gesagt. Nach dem vergangenen Wochenende fehlt den Grün-Weißen laut dieser Rechnung jetzt nur noch ein Erfolg. Der 20:19 (10:12) Heimsieg gegen den TuS Treudeutsch Lank beschert den Vorstern eine glänzende Ausgangsposition für den Endspurt im Aufstiegsrennen.

Dabei waren die Vorzeichen alles andere als optimal. Mit Lukas Haas, Richard Kreilein, Manuel Stelzhammer und Tim Nilles fehlten dem Tabellenvierten gleich vier Akteure im Duell mit dem direkten Konkurrenten. Vincent Schißler und Jan Nilles wurden kurzerhand aus der zweiten Mannschaft in die Erste beordert, um die Wechseloptionen aufrechtzuerhalten. Letztgenanntem kam nach der Anfangsphase gleich eine Schlüsselrolle zu. Die Gastgeber bekamen mit der gewählten 6:0 Deckung zunächst keinen Zugriff auf die agilen Gäste, denen im Kampf um den Aufstieg nur ein glatter Sieg weitergeholfen hätte. Insbesondere Torjäger Phillip Menkenhagen setzte den Hausherren ordentlich zu und feuerte aus allen Lagen. Erst nach der Umstellung auf die offensivere 5:1-Variante knüpften die Vorster an die zuletzt guten Abwehrleistungen an. Fortan dämmte eben jener Nilles die Kreise von Menkenhagen derart konsequent ein, dass dieser seinen bereits acht erzielten Treffern keinen weiteren mehr folgen ließ. Zudem lieferte Maik Tötsches im ersten Durchgang eine Gala-Vorstellung ab und war in der Vorwärtsbewegung lange Zeit Alleinunterhalter.

Nach dem Seitenwechsel nahmen dann auch die zuletzt formstarken Andreas Bröxkes und Andreas Sufryd ihre Arbeit auf. Binnen weniger Minuten drehten die Grün-Weißen den Halbzeitrückstand (14:13). Anschließend entwickelte sich eine umkämpfte Partie. Die letzten fünf Minuten verkamen dann zur totalen Defensivschlacht. Beim Zwischenstand von 20:18 fiel nur noch ein einziger Treffer. In der Schlussminute mobilisierten die Lanker noch einmal alle Kräfte, aber auch gegen sieben Feldspieler hielt der Vorster Abwehrriegel. "Das war ein extrem wichtiger Erfolg. Nun sind wir in der Pole-Position für die beiden verbleibenden Aufgaben", resümierte Heghmanns.

Quelle: RP
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