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Lokalsport
Willich, Tönisberg und Grefrath starten auswärts

Bezirksliga. Fußball: Die DJK Teutonia St. Tönis kann im Heimspiel gegen den SV Blau-Weiß Mannesmann-Meer ein erstes Ausrufezeichen setzen. Mitabsteiger VfB Uerdingen erwartet den Aufstiegskandidaten TSV Wachtendonk-Wankum. Von Werner Fuck

3 Mit der auf heute vorgezogenen und interessanten Auseinandersetzung zwischen Aufsteiger VfL Giesenkirchenund dem SV Mönchengladbach 10 beginnt in dieser Klasse die mit Spannung erwartete Spielzeit 2016/2017. Da werden sich mit Sicherheit viele Trainer der anderen Clubs ein Stelldichein geben, um einmal abzuklopfen, was die Konkurrenz so zu bieten hat. Mittlerweile kann nämlich alles testen, probieren und experimentieren zu den Akten gelegt werden, weil es wieder richtig ernst wird und nur noch Punkte und Tore zählen. Wer sind die Favoriten? Fasst jeder nennt sofort den ASV Süchteln, der in der vergangenen Saison erst in der Aufstiegslelegation scheiterte und personell keineswegs schwächer daher kommt. Aber auch die Teutonen aus St. Tönis haben nach dem unplanmäßigen Abstieg wieder einiges vor. Und Wachtendonk-Wankum, die Strümper oder Willicher werden neben dem VfB Uerdingen schon vorgewettet.

Bei Teutonia St. Tönis ist zum Start alles auf den ersten "Dreier" programmiert, zumal mit dem SV Blau-Weiß Mannesmann-Meer ein Gegner kommt, dem nicht so sehr viel zugetraut wird. Zu den schon länger fehlenden Mahmut Dost, Jonas Schüler und Dominik Kleinert gesellt sich noch Rinor Zeqiri dazu. Ansonsten aber kann Coach Ronny Kockel auf den Kader des letzten Sonntags zurückgreifen.

Mit großen Sorgen beginnt das Abenteuer neue Klasse auch für den SV Grefrath. Der fährt nach Dilkrath, was zwar nicht so ein ganz dicker Brocken ist, muss aber neben Neuzugang und Torjäger Michael Funken (Leisten-OP) noch Kapitän Thomas Wümmers, Felix Schade und Mario Fenkes ersetzen. Nur gut, dass im Pokal der ein oder andere Youngster seine Tauglichkeit unter Beweis gestellt hat. Etwas kleiner sind die Probleme für den VfL Willich, der im Nachbarschaftsderby beim Neuling OSV Meerbusch, der ja noch zum Aufstieg gekommen ist wie die Jungfrau zum Kind, gastiert. Nur der von Vorst gekommene Torjäger Halil Dost (noch in Urlaub) und der verletzte Marc Bongartz fehlen. Die Monsteraufgabe in Süchteln vor der Brust hat gleich zu Beginn der VfL Tönisberg. Da passt es gut, dass gegenüber der Vorwoche mit Michael Enger, Julian Thiel und Michael Schmitz wieder drei Spieler dazustoßen. Im Vorjahr spuckte der Kerwer-Auswahl in der Partie bei diesem Kontrahent der Unparteiische böse in die Suppe. Am Uerdinger Rundweg kreuzen mit dem dortigen VfB und dem TSV Wachtendonk-Wankum zwei Teams die Klingen, die im vorderen Drittel erwartet werden. In der Vorbereitung lief beim Rex-Team personell vieles zwar nicht rund (aber woanders war es ja auch nicht besser), doch für Sonntag sind nur noch Fabian Maas, Christopher Frieters, Oliver Lukas und Dogukan Bayrak fraglich. "Wir sehen diese Spielzeit eher als eine Aufbau-Saison", gibt Rex zu verstehen, was deutlich macht, dass nicht um jeden Preis der direkte Wiederaufstieg angepeilt wird. Und die anderen? Brüggen und Aldekerk sind interessante Aufsteiger, wobei die Tura, deren Auftreten nach jahrelanger Bezirksliga-Abstinenz unter besonderer Beobachtung steht, zuerst nach Bracht muss, während die Aldekerker die Waldnieler erwarten, die nicht mehr so hoch eingeschätzt werden, als in der Vorsaison. Völlig neuformiert werden musste die Truppe des 1. FC Mönchengladbach II. Viele sprechen in diesem Zusammenhang vom ersten Absteiger. Nähere Aufschlüsse wird die Begegnung in Strümp geben. Dies gilt im Übrigen auch für den OSV Meerbusch, der noch dabei ist, ein eventuelles Torhüterproblem zu lösen. Stammkraft Marco Lippolis weilt für längere Zeit im Ausland.

Quelle: RP
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